"Es lief besser als gedacht" - FC Zell am See mit starker Herbst-Performance

Der FC Zell am See lieferte im ersten Saisonabschnitt der Salzburger Liga gehörig ab. Als zwischenzeitlicher Tabellendritter wussten die Bergstädter im Herbst vollkommen zu überzeugen und haben nun gute Chancen, die bis dato beste Platzierung seit der Saison 2006/07 (4.) einzustellen. Einen Zwang tun sich die Zeller jedoch nicht an. Sollte es am Ende des Tages doch noch einige Plätze nach hinten gehen, wäre es für den Pinzgauer Traditionsverein laut Patrick Kasper, dem Sportlichen Leiter, auch kein "Hals- und Beinbruch".

 

In Zell marschieren alle in die gleiche Richtung

Ganze neun Siege, drei Remis und drei Niederlagen steht dem FC Zell am See nach 15 absolvierten Spieltagen zu Buche. "Es lief besser als gedacht", reibt sich Kasper die Hände. Vor allem die Leistungen im heimischen Alois-Latini-Stadion waren schier makellos. In die Geschichtsbücher trugen sich die Bergstädter dabei gleich zweimal: Erst wurde die blütenweiße Weste des Salzburger Amateurfußball-Krösus SAK (4:0 im Cup) beschmutzt, etwas mehr als zwei Wochen später folgte in der Liga ein unvergesslicher 10:0-Triumph über Puch. "Wir haben gewusst, dass viel Potenzial in der Mannschaft steckt. Nach den Abgängen im Sommer haben wir allerdings mit einem schwierigen Herbst gerechnet", gesteht Kasper. Die Arbeit der Spieler am grünen Rasen war summa summarum mehr als überzeugend, blieb nach Beendigung der Herbstsaison die sensationelle dritte Tabellenposition. "Spieler, Trainerteam und Vorstand haben an einem Strang gezogen", verrät Kasper das Erfolgsrezept der Pinzgauer.

 

Ohne Druck ins Frühjahr

Weil der Abstand zu Leader Eugendorf momentan lediglich fünf Punkte beträgt, schleicht sich bei den Zellern zurecht die Meister- und Aufstiegsfrage ein. Während die Aktiven die Messlatte ziemlich hoch legen, nimmt der Vorstand den Kickern die ganze Last von den Schultern. "Die Spieler wollen unter die besten Zwei kommen. Wir haben aber keine konkreten Ziele. Auch wenn die derzeitige Position am Ende nicht ganz gehalten werden kann, wäre es für uns kein Hals- und Beinbruch", so Kasper weiter. Mit David Popovic (Saalfelden) konnte sich der FC Zell in der Winterpause die Dienste eines 23-jährigen Defensivallrounders sichern. Nicht mehr für die Blau-Gelben werden Sieben-Tore-Mann Dejan Tosic (Puch) und Karol Solciansky (Bischofshofen) auflaufen. "Karol hat im Herbst kein einziges Spiel für uns gemacht", fügt Kasper hinzu.

 

Beste winterliche Rahmenbedingungen

In Sachen Vorbereitung sind die Bergstädter wohl bestens aufgestellt. "Wir absolvieren zwei Trainingseinheiten pro Woche in Piesendorf am Kunstrasen und einmal in der Halle", offenbart Kasper. Zudem besteht auch die Möglichkeit, einmal wöchentlich das Tauern Spa in Kaprun zu nutzen. Nach den in Summe sieben, acht Testspielen geht es für den aktuellen Tabellendritten der Salzburger Liga schließlich am 28. März wieder um Zählbares. Da werden die Hanser-Boys zuhause den Tabellennachbarn Neumarkt (4.) empfangen.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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