Victoria Bregenz meldet einen Rückkehrer

Der Ball rollt wieder – beim FC Victoria 62 Bregenz wurden die Trainingseinheiten am 22. Mai auf freiwilliger Basis wieder aufgenommen. Der gesamte Amateurfußball Österreichs hofft natürlich auf Hilfestellung der Bundesregierung und der Verbände um die extrem schwierige Situation meistern zu können. Der größte Wunsch ist aber natürlich, dass ab September die Neuauflage der Meisterschaft mit möglichst wenigen Einschränkungen wieder starten kann – auch in der 1. Landesklasse.

 

Aktuelle Situation und Ausblick

Christian Gojo, Obmann FC Victoria 62 Bregenz: „Wir sind am 22. Mai wieder in den Trainingsbetrieb gegangen selbstverständlich unter Einhaltung aller Regeln und hygienischen Vorkehrungen aufgrund der Corona Pandemie. Wir trainieren aktuell zweimal pro Woche auf freiwilliger Basis. Wie es nun Richtung Herbst weiter geht kann man wohl nur abwarten. Die Bundesregierung und der Verband werden die Vorgangsweise festlegen. Natürlich muss man vor der Meisterschaft auch ein normales Training absolvieren können und auch Testspiele sind eine ganz grundsätzliche Bedingung. Unser Trainer hat vom Prinzip her die Testspiele schon ausgemacht, das grüne Licht dafür und natürlich auch unter welchen Bedingungen muss dann vom Verband kommen.“

Kaderänderungen und Ziele

Christian Gojo: „Erfreulich ist, dass Sebastian Roth aus der Schweiz zu uns zurückkehrt. Ansonsten wird es im Kader kaum Änderungen geben. Sportlich mussten wir ja nicht mehr gegen den Abstieg kämpfen da die Meisterschaft abgebrochen wurde. Wir waren aber gut vorbereitet und ich denke schon dass es eine Chance gegeben hätte auch sportlich die Klasse zu halten. Für die kommende Saison, die hoffentlich ab September wieder ziemlich normal starten wird, haben wir uns vorgenommen im guten Mittelfeld mitzuspielen. Wirtschaftlich hoffen wir natürlich auf Unterstützung vom Verband und der Bundesregierung, um die Verluste durch den Lockdown etwas abfedern zu können. Die Spieler haben auf die Aufwandsentschädigung verzichtet und das hat uns natürlich sehr geholfen. Wie es im Herbst dann mit den Entschädigungen weiter geht können wir derzeit nicht abschätzen – das hängt natürlich von der gesamten Entwicklung ab.“

 

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