Geldrangliste: Bayern auf Platz vier - Barca an der Spitze

Der deutsche Rekordmeister Bayern München liegt in der inoffiziellen "Geldrangliste" des internationalen Fußballs wie im Vorjahr auf Platz vier. Dies geht aus der "Football Money League"-Studie des Beratungsunternehmens Deloitte hervor. Demnach erwirtschafteten die Münchner in der Saison 2018/2019 einen Umsatz von 660,1 Millionen Euro. Borussia Dortmund (377,1) und Schalke 04 (324,8) auf den Plätzen 12 und 15 liegen ebenfalls noch unter den Top 20. Zusammen erwirtschafteten die 20 Vereine einen Rekorderlös von 9,3 Milliarden Euro. Jetzt Fußballreise buchen!
Bayern erwirtschaftet Umsatz von 660,1 Millionen Euro

Bayern erwirtschaftet Umsatz von 660,1 Millionen Euro

An der Spitze liegt der FC Barcelona, der mit einem Umsatz von 840,8 Millionen Euro als erster Verein überhaupt die 800-Millionen-Schallmauer durchbrach. Dahinter folgen der spanische Rekordmeister Real Madrid (757,3) und der englische Rekordmeister Manchester United (711,5).

Nicht berücksichtigt werden in dem Report wie in den vergangenen Jahren unter anderem die Transfererlöse der Vereine. Allerdings erkennen die Autoren an, dass bestimmte Klubs die Transfers von Spielern als Teil ihrer generellen Finanzstrategie benutzen. Mit allen Faktoren kamen die Bayern auf einen Rekordumsatz von 750,4 Millionen Euro, Barca führt auch hier das Ranking mit 990 Millionen Euro an.

Der finanzielle Eliteklub bleibt weitestgehend eine geschlossene Einheit. In Olympique Lyon (von 28 auf 17) und dem SSC Neapel (21 auf 20) schafften nur zwei Vereine den Sprung unter die Top 20. Dort befindet sich auch kein Verein, der nicht in einer der fünf europäischen Topligen (Deutschland, England, Spanien, Italien, Frankreich) spielt.

Die Autoren stellten weiterhin fest, dass sich die Kluft zwischen den Vereinen in vielen nationalen Ligen weiter vergrößere. Als Beispiel führten sie Spanien an, wo Barca sechsmal mehr Umsatz generiere als der FC Sevilla, der fünftbeste Klub aus der Primera Division. Eine solche Dominanz könne durchaus auch negative wirtschaftliche Folgen haben.

"Wir empfehlen, dass in der Diskussion die finanziellen Interessen der gesamten Sportart berücksichtigt werden", hieß in dem Report. Es müssten Situationen vermieden werden, in denen die Ergebnisse auf dem Feld zu stark von den finanziellen Mitteln der Vereine beeinflusst würden und somit die Integrität und die Werte des Sports beeinträchtigten.

"Wir sind davon überzeugt, dass die entscheidenden Akteure die Bedeutung der Unvorhersehbarkeit von Ergebnissen nicht unterschätzen werden", hieß es in der Studie weiter. Diese seien ein "Schlüsselfaktor für langfristige und nachhaltige Wertschöpfung".

 

SID

 

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