2:2! Kein Sieger bei Stockenboi vs. Nötsch!

Der SV Stockenboi am Weissensee hat sich seit dem Aufstieg 2016/17 ausgezeichnet in die 1. Klasse B eingelebt und stets einstellige Tabellenplätze in der Endabrechnung erobert. Diesen Anspruch gibt sich die Elf von Alexander Ertl auch in der heurigen Spielzeit und ist für das Vorhaben bislang in der Spur. Beim ATUS Nötsch hingegen gab es nach dem unglücklichen Abstieg eine personelle Runderneuerung, die langsam zu greifen beginnt.

 

Nötsch startete katastrophal in die Spielzeit, holte sich gegen Rothenthurn ein 1:7 ab, verlor auch die beiden nächsten Spiele. In den letzten beiden Runden zeigte der Trend nach Siegen gegen Magdalen und Maria Gail aber eindeutig nach oben. Der ULW-Absteiger scheint somit die richtige Mischung in dem stark verjüngten Kader gefunden zu haben.

Stockenboi wiederum verlor zwar mit Franz Übleis einen zentralen Spieler an Ligarivalen VSV, hat sich aber punktuell verstärkt. Die Integration verlief unter dem neuen Trainer Alexander Ertl komplikationsfrei, von den ersten 5 Spielen wurden drei gewonnen.


Nötsch startet besser- Stockenboi-Routinier Simic nützt eiskalt die Fehler aus

Die Auswahl von Stefan Pusterhofer begann die Begegnung schwungvoll, erwischte die Weissensee-Kicker sichtlich am falschen Fuß. Einen dieser schnörkellos vorgetragenen Konter konnten die Heimischen nur mit einem Foul stoppen, den dafür fälligen Elfmeter verwandelt Jernej Schwarzmann sicher zum 1:0 (14.).

Stockenboi im Rückstand aber keineswegs in Panik- vorne lauert bei Stockenboi mit Zeljko Simic ein versierter Mann mit Regionalligaerfahrung. Er ahnt voraus, was seine jungen Gegenspieler vorhaben und in einen Rückpass auf Goalie Rudolf Dimnig geht er erfolgreich rein und bezwingt den Gästekeeper zum Ausgleich! (31.)

In der zweiten Halbzeit traf wiederum Simic zur Führung, Assistgeber war diesmal ein eigener Mitspieler, der für seine weiten Einwürfe bekannte Marko Pranjic suchte und fand Simic sein Köpfchen, von da weg landete der Ball im Tor (60.). 0001 Neu Briefkopflora

Nötsch im Finish die klar bessere Mannschaft

Ab dem Zeitpunkt der Führung dominierten die laufstärkeren Gäste klar das Spielgeschehen. Eigentlich hätte Mario Skina das Spiel alleine für seine Farben entscheiden müssen. Einmal traf er wohl zum Ausgleich, als er einen Pass hinter die Abwehr erlief und Torhüter Thomas Suppik bezwang (75.). Zweimal allerdings scheiterte er aus kurzer Distanz- einmal an der Latte und einmal schoss er frei vor dem Tor Keeper Suppik. So blieb es beim 2:2- für die Heimischen ein gefühlt gewonnener, für die Gäste zwei gefühlt verlorene Punkte.

Die Besten: Zeljko Simic (St) Benjamin Koslitsch (ZM bzw. Benjamin Kert (ZM) Florian Pignet (IV)

Stimmen:
Alexander Ertl (Trainer Stockenboi): „Wenn man das ganze Spiel betrachtet geht das Remis in Ordnung, auch wenn Nötsch am Ende die bessere Mannschaft war. Wir sind heuer ganz gut unterwegs.“

Stefan Pusterhofer (Trainer Nötsch): „Wir wollen heuer nicht sofort wieder aufsteigen, erst in zwei Jahren wieder angreifen. Ich arbeite gerne mit jungen Spielern und der tolle Kunstrasenplatz in Nötsch bewog mich für diesen Verein zu arbeiten. So können wir das ganze Jahr mit dem Ball arbeiten“

 

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