Riesentöter Metnitztal stürzt Leader St. Veit!

Der SC St. Veit bekam bislang nicht ein einziges Gegentor. Zwar spielte die Truppe von Raphael Groinig einmal 0:0, ansonsten gab es aber nur Siege und Keeper Rene Robitsch musste in langen 540 Minuten nie hinter sich greifen. Bis er mit seiner Truppe beim SV Oberes Metnitztal in Grades anrücken musste.

 

Nach 553 Minuten schlägt es bei Rene Robitsch ein

„Wir wollten in erster Linie den St. Veitern einmal ein Tor schießen. Das war unser Ziel!“ OM-Trainer Marco Winkler machte sich im Vorfeld aber auch Gedanken darüber, wie das Vorhaben gelingen könnte: „Wir durften auf keinen Fall zulassen, dass St. Veit sein Kurzpassspiel aufzieht, da sind sie nicht zu schlagen. Wir wollten sie dazu zwingen selbst mit vielen hohen Bällen zu operieren.“
Der Plan ging auf. Oberes Metnitztal störte früh den Spielaufbau, was insbesondere der Offensivabteilung eine hohe Lauf- & Kampfbereitschaft abverlangte. Außerdem kam der Spielverlauf den Gastgebern zugute, denn schon in der 13. Minute war das Ziel erreicht. In einer einstudierten Eckballvariante mit 3 Spielern innerhalb vom 5er traf Martin Kotulsky direkt von der Fahne- der Jubel in Grades kannte keine Grenzen (13.).


In der 20. Minute gab es wieder eine gefährliche Ecke, diesmal tropften die Spieler um Robitsch den Ball dem etwas weiter hinten postierten Danijel Vukajlovic den Ball auf- der Keeper hielt aber sicher. Erst ab diesem Zeitpunkt begann St. Veit die Schockstarre abzulegen, das Kurzpassspiel zu greifen, Keeper Rene Klingsbichel rettete gegen Michi Salbrechter in extremis.
Aber St. Veit glich doch noch vor der Pause aus. Ein 40-Meter-Diagonalpass, den die Abwehr von Metnitz falsch einschätzte leitete den Ausgleich durch Marco Messner ein. Damit ging es in die Kabinen.

Metnitztal schafft die große Überraschung


Für St. Veit war trotz des Gegentreffers nix passiert, 45 Minuten sind normalerweise noch genügend Zeit um den Gegentreffermakel auszumerzen. Es sollte aber anders kommen. Den Herzogstädtern wurde der Ball in der Vorwärtsbewegung abgeluchst, Florian Londer zeigte ein Umschaltverhalten wie aus dem Bilderbuch und setzte mustergültig Jakob Leitgeb ein, der alleine vor dem Tor Robitsch erneut bezwang.


Damit war der Torhunger der Gastgeber aber noch nicht gestillt. Das 3:1 war wiederum schön herausgespielt, der Eintritt zum Strafraum wurde erzwungen, der Ball auf den 16er zu Stefan Stampfer zurückgepasst und der ließ St. Veit das dritte Mal mit hängenden Köpfen dastehen.

Jetzt wurde es eng für den Tabellenführer, um zumindest einen Punkt zu retten, fehlten gleich zwei Tore. Einer gelang noch- und wieder wurde dabei Metnitztal überlistet, das auf einen langen ball wartete, stattdessen wurde der Freistoß kurz angespielt und über drei Stationen kam der Ball zu Michi Salbrechter der nochmals verkürzte. Die Schlussoffensive brachte nichts mehr ein, an der Abwehr und Klingsbichel biss sich der Favorit die Zähne aus, der Leader ist gestürzt und mit Reichenau gibt es einen neuen Führenden in der 1C.

Stimme zum Spiel

Marco Winkler (Trainer Oberes Metnitztal): „Schlüssel zum Sieg war, dass wir weitgehend das Kurzpassspiel von St. Veit unterbinden konnten. Ich bin sehr stolz auf die Burschen!“

Die Besten: Rene Klingsbichel (Tor) Dominic Kahlhammer (IV)

 

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