Tainach strebt nach der Frühjahrsmeisterschaft!

Der SV Tainach startete fulminant in die Saison, siegte 5x in den ersten 6 Runden und etablierte sich zu dem Zeitpunkt als Verfolger von den als Favoriten gehandelten ASKÖ Mittlern und FC Eisenkappel. Verletzungen und Niederlagen gegen die unmittelbaren Gegner ließen die Jauntaler auf Rang 5 zurückfallen. Im Frühjahr will man mit dem neuen Trainer Hermann Lippusch doch noch auf Rang 3 vorstoßen. Abseits der Kampfmannschaft wünscht sich der Verein mehr Unterstützung der Stadt Völkermarkt.

 

Starker Herbst mit kleinen Schönheitsfehlern

Tainach steckte eine 1:5-Klatsche zum Auftakt in Eisenkappel ein, diese Pleite war aber rasch vergessen, in den nächsten Runden hielt meistens die Null und die Offensive tobte sich aus, bombte und traf aus allen Lagen das Tor. Das Spiel bei DSG Ferlach ging aber dann mit 1:3 verloren, von da an riss die Truppe etwas ab und die Verletzungen (u.a. der spielende Obmann Johann Povoden & später Abwehrchef Zan Cankar) machten sich bemerkbar. Sportchef Damir Rasinger streifte sich zweimal selbst noch das Trikot über und steuerte gegen den SAK gar einen Treffer bei.

Letztendlich blieb am Ende Rang 5, nicht ganz das erhoffte Ergebnis, wie Rasinger unumwunden zugibt: „Wir wollten unter die ersten drei und das Ziel bleibt trotz des Rückstands bestehen.“

Tainach strebt nach der Frühjahrsmeisterschaft und denkt schon an 2021/22

Im Winter gab es daher einen Trainerwechsel, der zweitligaerfahrene Hermann Lippusch folgt auf Nevenko Vasiljevic, der neue Mann am Feldherrenhügel bekam Stefan Opietnik (St. Michael/Bl.) als schnellen Flügelflitzer & Allrounder Dario Lovrec (Oberdrauburg, früher Austria Salzburg) als Morgengabe, Rudi Kustec (Bleiburg) verließ den Verein.

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Damir Rasinger hat im Frühjahr viel vor und denkt bereits über die nächste Saison nach. Foto: SOBE

„Unser neuer Trainer gibt den Spielern bereits kontrollierte Fitnessaufgaben, erzählt Damir Rasinger, der für das Frühjahr die Latte hoch legt: „Mittlern und Eisenkappel holen wir wahrscheinlich nicht mehr ein, aber wir wollen Rang drei. Dafür werden wir uns wohl die Frühjahreskrone holen müssen.“ Eine Ansage an die Konkurrenz- und der Klub denkt bereits an die nächste Saison: „Nächstes Jahr geben wir den Aufstieg als Ziel aus. Dafür schauen wir uns bereits im Frühjahr aktiv nach punktuellen Verstärkungen um.“

Für die laufende Saison schweben Rasinger „mindestens 4 Wochen Vorbereitung mit der Mannschaft“ vor. Spiele ohne Publikum und Kantinenbetrieb sind für Tainach „undenkbar, dann können wir zusperren!“ Grundsätzlich zeigt sich Tainach aber optimistisch, „wir hoffen und glauben an einen Spielbetrieb im Frühjahr.“

Unverständnis über Nachwuchs-Platzsperre, Unzufriedenheit mit der Stadt-Unterstützung

Auf die derzeitigen Beschränkungen im Trainingsbetrieb angesprochen, steigt Rasinger die Zornesröte ins Gesicht: „Das versteht keiner. Die Kinder wären bei uns angeleitet, ein Trainer würde für Abstände und Sicherheit sorgen, wir könnten sogar einen Schichtbetrieb organisieren, wenn es nicht anders geht. Aber dauergetestete Kinder nicht auf den Sportplatz zu lassen, dafür fehlt uns jedes Verständnis!“

Sorge bereitet Tainach außerdem der Zustand der Kabinen und das Dach der Anlage. Rasinger: „Das ist schon sehr sanierungsbedürftig, die Erneuerung vom Zaun nehmen wir selbst im wahrsten Sinne des Wortes in die Hand, aber bei Kabinen und Dach sind wir auf die Unterstützung der Stadtgemeinde angewiesen. Wir wollen nur annähernd einmal den Benefit erfahren, die der VST (VST Völkermarkt Anm.) erhält“, fühlt sich Tainach stiefmütterlich behandelt.

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