Derbysiege sind die schönsten Siege: Straßburg behält die Oberhand gegen Gurk!

Eine Art Spitzenspiel ist diese Begegnung hier, denn im Gurktal kommt es zum Starkstromderby der 2. Klasse D, wo der Siebente des SV Straßburg auf den Achten des SV Gurk trifft. Spannender könnte das Derby diesmal kaum sein, denn beide Teams liegen punktegleich beinander und mit einem Sieg will man die Konkurrenz außer Acht lassen- wenngleich beide bisher mit einer bescheidenen Punkteausbeute aufwarten konnten. Wer konnte sich nach einem 3:3 im Hinspiel diesmal durchsetzen?

Klassisches Derby in Straßburg

In Straßburg sah man heute von Beginn an einen heißen Derbytanz. Straßburgs Coach Alexander Schlintl wusste aber gleich das Erfolgsrezept auszuweisen: "Wir sind von Beginn an als Team aufgetreten, der Zusammenhalt stand im Vordergrund und genauso haben wir das auch umgesetzt."
Zwar erwischten die Gastgeber nicht gerade einen optimalen Start, Johannes Stromberger hätte hier nach einem Stangenschuss bereits nach wenigen Minuten berühmt werden können, traf aber dennoch schon nach zwölf Minuten nach einer Unachtsamkeit zum 1:0 für Gurk. Aber wohl genau das machte die Hausherren munter. So dauerte es keine Viertelstunde, ehe sie durch Josef Landsmann den 1:1 Ausgleich auf die Anzeigetafel zauberten.
"In weiterer Folge verlief die Partie ausgeglichen mit wenigen Chancen, so blieb es auch bis zur Pause"- so Schlintl weiter.

Straßburg als Vorreiter im Gurktal

Während Gurk vorwiegend nur hohe Bälle nach vorne schlug, spielten die Gastgeber diszipliniert weiter. "Wir haben viele Räume dazu gehabt, aber auch viele Chancen ausgelassen. Gurk war im Konter immer wieder gefährlich"- zieht Schlintl weiter Resümee.
In der 70. Minute kam es dann zur entscheidenden Szene, welche den Endstand herbeiführte. Stephan Kleedorfer traf vom Elfmeterpunkt aus zum 2:1. Viele noch in Jubelstimmung, musste dieser plötzlich mit Gelb/Rot vom Platz und so wurde es zum Ende hin zwar noch eine enge Kiste, doch Gurk scheiterte nicht nur am Keeper Freidl, sondern an der eigenen Chancenauswertung (Krappinger scheiterte mit einem 18-Meter Freistoß).

Straßburg verstand es aber den Unruheherd rund um Krappinger und Stromberger zu neutralisieren und die wichtigen drei Punkte ins Trockene zu bringen.

 

Alexander Schlintl, Trainer Straßburg:  "Ein verdienter Sieg von uns in einem klassischen Derby, wo wir spielerisch besser waren."

 

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