St. Peter/Wal. gibt eine 3:0 Führung aus der Hand und muss sich in St. Andrä mit einem Punkt begnügen

St. Andrä 1b
ASKÖ St. Peter/W.

In der 23. Runde der 2. Klasse D duellierten sich der Tabellenzehnte SK St. Andrä 1b und der Tabellenneunte ASKÖ St. Peter/Wallersberg. In der letzten Runde verlor der SK St. Andrä 1b mit 1:4 gegen den FC Mondi Frantschachund auch hier sah es bald nach einer klaren Niederlage für die Heimmannschaft aus. Doch mit einem kuriosen Tor in allerletzter Sekunde gab es dann doch noch einen Punkt.


St. Peter/Wallersberg extrem effizient

Gleich in den ersten Minuten bearbeitet ASKÖ St. Peter/W. die gegnerische Abwehr, agiert in den Zweikämpfen aggressiver und zwingt dem Gegner sein Spiel auf. In Minute 3 fasst sich Thomas Kaspar ein Herz und verwertet überlegt zum 0:1. Muhsin Sinani bleibt vor dem Kasten eiskalt und bringt in der 29. Minute seine Mitspieler mit diesem Tor zum Jubeln, neuer Spielstand 0:2. In der 35. Minute sorgt der Spielleiter für Farbe im Spiel - Gelb für Christian Leitner. Muhsin Sinani zieht in Minute 40 ab und stellt mit seinem zweiten Treffer zum 0:3 sein Können unter Beweis. Damit scheint die Partie bereits entschieden zu sein. In der 45. Minute pfeift der Schiedsrichter die erste Halbzeit ab und schickt die Protagonisten zum Pausentee in die Kabinen.

St. Andrä kommt zurück

In Minute 55 setzt sich Nico Gerak durch und kann sich als Torschütze zum 1:3 feiern lassen. Christoph Joham zeigt in der 78. Minute seine Qualitäten in der Offensive und stellt auf 2:3. Die Heimischen kommen über die linke Seite Richtung Strafraum von St. Peter. Eine Flanke kommt perfekt auf Joham, der mit dem Kopf den umjubelten Anschlusstreffer erzielt. In der 90. Minute findet der gegnerische Tormann in Nico Gerak seinen Meister, der sogar noch das 3:3 erzielen kann. Kuriose Szenen in den letzten Minuten. Die Spieler von St. Peter/Wallersberg sind derart unzufrieden mit den Entscheidungen des Schiedsrichters Vasile Haraga und reklamieren andauernd. Schiri Haraga reicht es, Sabri Saiti sieht die gelbe Karte wegen Kritik und St. Andrä erhält einen indirekten Freistoß. In letzter Sekunde macht Gerak den Ball im Zuge dieses indirekten Freistoßes ins Tor. Ausgleich und Schlusspfiff bei einer brisanten Partie. Danach pfeift der Unparteiische das Spiel ab und schickt beide Teams, die sich mit einem Remis begnügen müssen, unter die Dusche. In der zweiten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt drei Mal zum gelben Karton (Mustafa Safak 58.; Zoran Nedic 83.; Sabri Saiti 89.)

Reinhard Puggl, Trainer St. Andrä 1b: "St. Peter hatte in der ersten Halbzeit drei Chancen und diese auch zu 100% verwertet. Eigentlich hätten wir schon früher die Möglichkeit gehabt, den Anschlusstreffer zu erzielen. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere spielerische Überlegenheit auch endlich in Tore umgesetzt und in letzter Minute noch den Ausgleich erzielt. Die Spieler von St. Peter haben sich andauernd mit dem Schiedsrichter angelegt und daraus resultierte dann auch der indirekte Freistoß, aus dem wir den Ausgleich erzielt haben. Sie haben sich auch geweigert den Spielbericht zu unterschreiben. Ich bin gespannt was da noch rauskommen wird, das muss der Verband jetzt klären. Wir hatten aber das Glück der Tüchtigen und den Punkt auf alle Fälle verdient."
Die Besten: Richard Jäger (defensives Mittelfeld), Nico Gerak (defensives Mittelfeld) bzw. keiner

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten