Schwung mitgenommen - Aufsteiger USK Piesendorf zeigt sich auch eine Etage höher von Schokoladenseite

Im letzten Spieljahr spielte der USK Piesendorf in der 2. Landesliga Süd eine Frühjahrssaison wie es besser nicht geht. Mit elf Siegen aus elf Partien stand die Meisterfrage am Ende des Tages überhaupt nicht mehr zur Debatte. Und auch ein Stockwerk oberhalb ließ sich die Truppe von Dompteur Johannes Schützinger nicht aus dem Konzept bringen. Mit 25 geernteten Punkten und Zwischenrang fünf befindet sich der Aufsteiger aus dem Pinzgau voll im Soll. Obgleich man dem Ziel, eine Top-5-Platzierung zu erreichen, ein Stück weit nähergekommen war, wollte eine hundertprozentige Zufriedenheit aber nicht aufkommen. "Dafür waren wir zu unkonstant", fand Schützinger einen Grund zum Nörgeln.

 

 

Piesendorf konnte in Sachen Konstanz nicht voll punkten

In der Winterpause noch auf Position zwei, schaltete der USK Piesendorf im Frühjahr der Vorsaison einige Gänge nach oben. Was am Schluss blieb war einerseits ein zweiter Saisonabschnitt aus dem Bilderbuch und andererseits der daraus resultierende hochverdiente Meistertitel in der 2. Landesliga Süd. Trotz Aufsteigerrolle hingen die Trauben in Piesendorf folglich sehr, sehr hoch, visierte die Schützinger-Crew im Vorfeld einen Platz unter den besten Fünf an. Gesagt, getan - nahm der USK den Schwung aus der Meistersaison mit und bereitete auch den Kontrahenten in der 1. Landesliga viel Kopfzerbrechen. Die Bilanz? Beachtlich, stehen sieben Erfolge und vier Remis auf der Habenseite der Pinzgauer. Lediglich gegen die Grödiger 1b, Pfarrwerfen und Plainfeld mussten sich die Piesendorfer geschlagen geben. Ein vollständiges Glückseligkeitsgefühl sieht jedoch anders aus. "Mit der Punkteanzahl bin ich sehr zufrieden. In Summe muss man aber sagen, dass die Ausbeute wesentlich besser war als die Leistung selbst. Neben einigen guten, waren auch einige nicht so gute Spiele dabei", resümiert Schützinger.

 

Alles bleibt beim Alten

Am Ziel der Piesendorfer hat sich auch nach bereits 14 absolvierten Begegnungen nichts geändert. "Am Saisonende wollen wir in den Top-5 landen", gibt Schützinger ganz klar den Weg vor. Das Spielermaterial wird gleich blieben. Außer dem Abgang von Tamás Kocsis (Stuhlfelden) liegt beim Liganeuling sozusagen jeder Stein weiterhin auf dem anderen. Dieser personelle Verlust wird vom Piesendorfer Coach jedoch relativiert. "Tamás hat im Herbst kein einziges Spiel für uns bestritten", so Schützinger.  

 

"Mannschaftsausflug" statt Trainingslager

Um bereits den Grundstein für das nächste Spieljahr zu legen, arbeiten die USK-Boys momentan intensiv an der körperlichen Fitness. "Wir sind einmal pro Woche in der Halle, wo Stabis, Kräftigungs- und koordinative Übungen am Programm stehen", erklärt Schützinger. Zweimal wöchentlich geht's auf den Kunstrasen der Pinzgau Devils für Einheiten mit Ball. Darüber hinaus können die Piesendorfer Kicker das Verwöhnhotel Vötter in Kaprun für regenerative Zwecke nutzen. Weiters geplant sind insgesamt sieben Vorbereitungsspiele. Eines davon hat einen ganz besonderen Flair, machen sich die Schützinger-Mannen schon am kommenden Wochenende auf dem Weg nach Tirol. "Das ist so etwas wie ein Mannschaftsausflug", klärt Schützinger auf. Der Ligaalltag startet für den derzeitigen Tabellenfünften der 1. Landesliga am 21. März mit dem Heimspiel gegen Grödigs 1b-Team.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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