Abbruch-Zweiter SK Maishofen erledigt Hausaufgaben für kommende Saison

Beim SK Maishofen wurden alle Gedanken rund um die Abbruch-Saison 2019/20, in der man als zwischenzeitlicher Zweiter am Siegespokal der 2. Landesliga Süd geschnuppert hatte, ad acta gelegt und die Basis für die kommende Spielzeit geschaffen. Erfreulich: Gestern wurde der Kontrakt mit Übungsleiter Franz Fellerer um ein weiteres Jahr verlängert. Zudem wird auch der Großteil der Spieler weiterhin für den SKM auf Punktejagd gehen. Eine Maishofner Urgestalt hängt indes seine Fußball- und Torwarthandschuhe endgültig an den Nagel.

 

Aus und vorbei: SKM-Urgestein Markus Neumayr beendet seine sportliche Laufbahn.

(c) Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Zusammenarbeit mit Fellerer geht in die nächste Runde

 "Zwar hätte ich anders entschieden, aber am Ende des Tages müssen wir es so hinnehmen", setzt SKM-Sektionsleiter Philipp Eder ein für alle Mal einen Punkt hinter dem jüngst annullierten Spieljahr 2019/20. Nun liegt der Fokus in Maishofen bereits auf der kommenden Saison. Seit gestern ist fix, dass Trainer Franz Fellerer auch künftig beim SKM die Fäden ziehen wird. Eder, der über diese Vertragsverlängerung froh ist, deutet auf ein wechselseitiges Liebesspielchen hin: "Dem Trainer ist der Verein sehr ans Herz gewachsen. Ihm imponiert die Führung des Vereins und die Tatsache, dass sich aus einer unbezahlten Mannschaft in sehr kurzer Zeit eine sehr gute Truppe formen ließ."

 

Nach 26 Jahren: Goalie Neumayr "haut den Hut drauf"

Bezüglich Spielermaterial sind einige Änderungen bereits unter Dach und Fach gebracht worden, das ein oder andere Stand jetzt noch offen. "Im Juni wird Lukas Düngler fix aus Uttendorf verpflichtet", verrät Eder und nennt im selben Atemzug Keeper Markus Neumayr, der nach fast drei Jahrzehnten beim SK Maishofen nun seine Karriere beendet. Gerüchten zufolge stand auch im Raum, dass die Maishofner von Zells freiwilligem Abstieg in die 2. Klasse Süd/West in Form von Spielern profitieren könnten. Doch Eder stellt klar: "Die Spieler des FC Zell sind Aufwandsentschädigungen gewohnt, daher für uns kein Thema. Wer kostenlos und gerne für uns kicken will, ist immer willkommen, egal ob Zell am See oder Gramatneusiedl."

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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