Mit Ligaportal auf Fußballreisen zu Europas Top-Klubs

Bezirksliga Ost Bilanz Herbst 2022

Dreikampf um die beiden Aufstiegsplätze in der Bezirksliga Ost. So schaut es zumindest nach der Hinrunde aus. Bitter die Niederlage von Wildschönau im letzten Spiel 2022 in Stans, damit hat Wildschönau viel Boden auf die Top-3 verloren. Fünf Punkte fehlen auf Erl und sechs auf Schlitters und dem sensationellen Aufsteiger Stans, der die Liga durch den Winter führt. Am Tabellenende Aschau, Ried/Kaltenbach und Radfeld mit neun Zählern. Der Tabellenletzte muss in die Abstiegsrelegation gegen den Träger der roten Laterne in der Bezirksliga West.

 

Die Lage der Liga vor der Winterpause

Sensationelle Vorstellung des Aufsteigers Stans in der Hinrunde. Zehn Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage bringen die Tabellenführung ein. Allerdings liegt Schlitters punktegleich auf Platz zwei, beide Teams konnten sich mit Siegen im letzten Spiel vor der Winterpause verbessern. Stans gewinnt das Schlagerspiel gegen Wildschönau 3:1, Schlitters bezwingt im zweiten Spitzenspiel Erl mit 2:1. Erl hat dadurch die Tabellenführung verloren, liegt auf Platz drei, allerdings nur mit einem Punkt Rückstand auf das Top-Duo. Das Trio Stans, Schlitters und Erl sind die ersten Anwärter auf Titel und den zweiten Aufstiegsplatz. Wildschönau hat mit der Niederlage im letzten Spiel 2022 in Stans die Ausgangsposition doch deutlich verschlechtert. Sechs Punkte fehlen auf den Aufstiegsplatz. Der Tabellenletzte muss eine Aufstiegsrelegation gegen den Träger der roten Laterne vom Westen bestreiten, vor der Winterpause ist Radfeld der Tabellenletzte. Allerdings haben Ried/Kaltenbach und Aschau genau so wie Radfeld neun Punkte am Konto. Mit vier Punkten Puffer auf den Tabellenkeller haben Niederndorf, Wörgl II und Kitzbühel II aber auch keinen beruhigenden Polster auf das Trio am Tabellenende.

Offensiv- und Defensivbilanz

Die Top-3 haben es offensiv ordentlich krachen lassen. Stans und Schlitters haben 47 Ture erzielt, 44 Treffer hat Schlitters zu Buche stehen. Das ist ein ganz deutlicher Vorsprung vor der Nummer vier Kössen. Kössenden Ball 39-mal im Tor des Gegners unterbringen konnte. Am anderen Ende ähnliche Werte bei den erhaltenen Toren. Aschau hat 47 Gegentore bekommen, Radfeld 44. Ried/Kaltenbach hat vom Trio am Tabellenende mit minus vierzehn die noch am wenigsten schlechte Tordifferenz, da man nur 38 Gegentore kassiert hat, allerdings konnte man auch nur vierundzwanzigmal treffen.

Positiv- und Negativläufe

Die Top-3 der Liga sind auch die Mannschaften, die fünf Erfolge in Serie geschafft haben. Stans ist das am Ende der Hinrunde gelungen, Schlitters im Mitteldrittel und Erl in den ersten fünf Runden. Eine Negativserie hat Wacker Alpbach mit fünf Niederlagen in den letzten fünf Spielen der Hinrunde hingelegt, und dadurch von der besten Platzierung in Runde vier auf Platz zwei zu Platz acht nach dem letzten Spiel schon viel an Boden verloren. Auch Kitzbühel II musste fünf Niederlagen in Folge hinnehmen. Niederndorf und Kitzbühel II hatten im Herbst fallende Tendenz. Stans, Schlitters und Erl sehr konstant. Tiefpunkt für Erl war Platz sieben in Runde eins, Schlitters schlechteste Platzierung Platz fünf nach Runde zwei. Tief runter ging es ganz kurz auch für Stans – nur Platz sieben nach Runde zwei und drei. In Runde zwei gab es auch die einzige Niederlage für Stans – das 4:5 im Heimspiel gegen Erl.