Coach von Kirchberg: „Die Spieler wollen endlich wieder einen Ball zwischen den „Haxn“ haben!“

In der Gebietsliga Ost hätte Leader Achenkirch noch zwei Spiele vom Herbst nachzutragen, Platz eins steht aber schon davor faktisch fest. Der SC Kirchberg hat schon alle dreizehn Partien im Herbst 2020 absolviert, steht auf Platz drei und könnte noch von Weerberg überholt werden. Weerberg hat sogar noch die theoretische Chance auf Platz eins, müsste dazu aber in zwei Spielen sechs Punkte holen, Achenkirch dürfte in zwei Spielen kein Punkt mehr gelingen. Für den Trainer des SC Kirchberg, Paul Exenberger, wären Aufsteiger nach einer kompletten Hinrunde okay, Absteiger nicht. Er und seine Kicker wollen aber vor allem mal wieder mit dem Ball trainieren können – ein Wunsch, den wohl alle Amateurteams in Österreich verbindet.

 

Training im Lockdown

Paul Exenberger, Trainer SC Kirchberg: „Nach wie vor ist ja das Training nur in Kleinstgruppen – oder konkret gesagt in Zweiergruppen – möglich und wir haben natürlich versucht uns möglichst gut auf diese Bedingungen einzustellen. Lauftraining steht deswegen natürlich im Mittelpunkt, mit einer echten Vorbereitung auf eine Meisterschaft hat das natürlich nichts zu tun. Wir haben für die Laufrunden auch Stationen aufgebaut, wo diverse andere Übungen zu absolvieren sind, um es etwas abwechslungsreicher zu machen. Aber es ist natürlich klar – die Motivation ist aktuell nur schwer hochzuhalten, das es ja keine konkrete Perspektive gibt. Die Spieler wollen endlich wieder mal einen Ball zwischen den Haxn haben, das ist ja der Sinn des Fußballsports. Allein zu laufen ist doch eher eine auf die Dauer düstere Angelegenheit. Wir alle hoffen sehr, dass es in Kürze konkrete Richtlinien gibt, um einigermaßen planbar in den Frühling zu gehen!“

Hinrunde und Rückrunde - Aufsteiger und Absteiger 

Paul Exenberger: „Der Plan war und ist wohl noch immer zumindest die Hinrunde fertig zu spielen. Für uns ja kein konkretes Ziel, da wir ja schon alle dreizehn Spiele absolviert haben. Wenn man die Nachtragsspiele in kurzer Zeit über die Bühne bringen will, muss man natürlich auch damit rechnen, dass Spiele verschoben werden könnten – falls es wieder zu Infektionen oder gar Cluster kommt. Das gilt aber ganz speziell für einen Neustart im Herbst – auch da gibt es ja nicht die Garantie, dass die Meisterschaft nach Plan abgewickelt werden kann. Ich möchte auf keinen Fall in der Haut der Entscheidungsträger stecken, die das politisch, sportlich und natürlich aus Sicht der Gesundheit entscheiden müssen. Die Rückrunde geht sich aber aus meiner Sicht sicher nicht mehr aus. Wir alle hoffen doch auf einen einigermaßen normalen Sommer und jeder braucht gerade in dieser extrem fordernden Zeit auch einen Urlaub. Wenn man nach der kompletten Hinrunde Aufsteiger bestimmt, wäre das aus meiner Sicht okay, so Absteiger zu ermitteln, finde ich bitter. Sportlich absolut fair sind nur 26 Runden – also eine komplette Meisterschaft mit Hin- und Rückspielen. Sehr positiv ist natürlich, dass die Nachwuchsteam wieder mit strengen Regeln trainieren dürfen – das läuft sehr gut – bei uns bis zur U16. Ein großer Lichtblick – aber eben nur für die Nachwuchskicker. Die Kampfmannschaften erwarten sich zurecht schnellstens eine Perspektive für die nächsten Monate bis zum Sommer.“

 

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