Zirl kann Negativlauf auch gegen Telfs kein Ende setzen

Vier Wochen ist es her, seitdem der FC Zirl das letzte Mal punkten konnte. Somit war der Gast, der SV Telfs, haushoher Favorit gegen den Vorletzten, der in den letzten vier Spielen zwanzig Gegentreffer hinnehmen musste. Doch auch die Telfer strahlten in letzter Zeit nicht die gewohnte Souveränität aus und somit durfte man auf eine spannende Partie hoffen. 500 Zuschauer kamen auf den Zirler Sportplatz, um diese Regionalliga Tirol Partie am Freitagabend zu verfolgen. Dabei mussten sie eine bittere 3:4 Niederlage der Heimmannschaft miterleben.

 

Torreiche Anfangsphase

Die Partie hatte von Anfang an viel Schwung und beide Mannschaften waren sehr offensiv ausgerichtet. Auch die schwierigen Verhältnisse, ob des schlechten Zustandes des Platzes, konnte die Begegnung nicht negativ beeinflussen. Gleich in der dritten Minute brachte Ex-Profi Julius Perstaller die Hausherren mit 1:0 in Führung. Diese wehrte allerdings nicht allzu lange, da der SV Telfs schon in der zwölften Minute ausgleichen konnte. Nach einem Eckball stand Marvin Kranebitter genau richtig und machte eiskalt das 1:1. Danach brachte Axel Schaber die Gäste, durch einen Foulelfmeter, in Führung. Diesen gab es nach einem Foul des Torwarts am Stürmer. Doch drei Minuten vor Halbzeitende brachte Julius Perstaller die Zirler wieder in eine ausgeglichene Position. Auch er verwandelte einen Strafstoß, nach einem Foul des Torhüters. Martin Hofbauer, Trainer FC Zirl: „Heute hätten wir uns mindestens ein Unentschieden verdient und waren auf jeden Fall gleichwertig mit dem Gegner. Leider fehlt uns momentan etwas das Spielglück und wir bekommen Tore, die man normalerweise nicht bekommen würde. Meine Mannschaft tut mir auch sehr leid, da sie toll trainiert und alles gibt, aber dennoch nichts Zählbares dabei rausschaut.“

Drei weitere Tore

Gleich nach Wiederbeginn übte der FC Zirl Druck aus und konnte sich dafür prompt in der 54. Minute belohnen. Nach einem Lattenschuss von Stefan Milenkovic prallte der Ball auf den Sechzehner zurück und Daniel Zauner traf mit einem Gewaltschuss zum 3:2. Doch die Oberländer hatten abermals die richtige Antwort parat und konnten in der 68. Minute wieder für einen ausgeglichenen Spielstand sorgen. Von da an lieferten sich beide Teams ein wildes Hin und Her und es war ein wahres Spektakel für die Zuschauer. Schließlich krönte sich Stürmer Marvin Kranebitter zum Goldtorschützen in der 84. Minute. Der Torgarant schloß aus der zweiten Reihe ab und der Ball sprang etwas glücklich vom Rücken eines Zirler Verteidigers zum 4:3 ins Tor. Der FC Zirl versuchte abschließend nochmal alles, um den Ausgleich herzustellen, doch konnten eine Tormöglichkeit in der 90. Minute nicht verwerten und gingen wiederholt als Verlierer vom Platz. Stefan Höller, Trainer SV Telfs: „Heute herrschten eher schwierige Verhältnisse auf Grund der Platzbeschaffenheit. Nachdem wir in Rückstand geraten sind, konnten wir zum Glück ziemlich flott wieder ausgleichen und dann auch in Führung gehen. Wir hätten auch das 3:1 erzielt, dieses wurde allerdings wegen Abseits aberkannt, was die falsche Entscheidung war. So ging es dann mit einem 2:2 in die Pause. In Halbzeit zwei war es ein offener, wilder Schlagabtausch und jedes Team hatte sicher fünf bis sechs Topchancen. Zum Glück war das bessere Ende auf unserer Seite.“

Der FC Zirl steht damit nach wie vor auf dem neunten Platz, mit zwölf Punkten aus sechzehn Spielen und der SV Telfs wahrt die Chance auf den Aufstiegsplatz mit 26 Punkten. Somit ist man auf einem Punkt am SV Wörgl dran, der allerdings ein Spiel weniger hat.

Beste Spieler: Daniel Zauner (Mittelfeld), Julius Perstaller (Sturm), Can Alak (Innenverteidigung) und Petar Curcic (Innenverteidigung) vom FC Zirl und Michael Augustin (linkes Mittelfeld) und Marvin Kranebitter (Sturm) vom SV Telfs

 

 

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