Regionalliga West Play-Off startet mit Vorarlberger Derby DSV gegen Hohenems!

Ein Play-Off in drei Durchgängen – die Reform im Westen Österreichs bringt eine doch ziemlich ausgefallene Ligastruktur in die Fußballwelt. Die jeweiligen „Bundesländermeister“ vom Herbst 2019 haben einen doch sehr klaren Heimvorteil – zwei von drei Partien darf man zuhause bestreiten. Dieser Nachteil trifft Pinzgau, Schwaz und Hohenems. Schwaz war in Tirol auswärts die Nummer zwei ebenso Pinzgau in Salzburg, Hohenems war in Vorarlberg die Nummer vier. Schwer abzuschätzen wie sich der Heimvorteil für den SAK, Wörgl und den DSV auswirken wird. Auf alle Fälle geht es Mitte März 2020 mit drei Derbys los – am ersten Juniwochenende das Finale mit Runde fünfzehn.

 

„Herbstmeister“ mit Heimvorteil

Sechs Mannschaften hätten im normalen Modus nur zehn Spiele im Frühjahr absolvieren dürfen, deswegen hat man im Spielplan eine dritte Runde nachgelegt. Ein Unikum im Fußball – das man allerdings recht elegant gelöst hat. Die jeweiligen Bundesländermeister vom Herbst 2019 dürfen zweimal zuhause auftreten – also sehr gute Nachrichten für die Fans von Wörgl, dem DSV und dem SAK. Pinzgau-Saalfelden, Schwaz und Hohenems müssen also auf eine tolle Auswärtsform setzen um im Titelrennen zu bleiben.

Auftakt mit drei Derbys

Mitte März geht es bereits los – und die Auslosung ergab eine sehr brisante Auftaktsituation. E kommt nämlich zu drei Derbys und einer ersten Standortbestimmung nach der Winterpause – bundeslandintern. Der SAK empfängt Pinzgau-Saalfelden, Schwaz ist in Wörgl zu Gast und der DSV bekommt Besuch von Hohenems. Eine Woche später wird dann durchgemischt. Pinzgau spielt zuhause gegen den DSV, Wörgl enpfängt den SAK und Schwaz hat Hohenems zu Gast. Die letzte und fünfzehnte Runde dann am ersten Juniwochenende – Schwaz gegen Pinzgau, Wörgl gegen Hohenems und SAK gegen den DSV.

Die Frage aller Fragen

In der vergangenen Saison wollte nur eine Mannschaft aus der Regionalliga West in die HPYBET 2. Liga aufsteigen – und der FC Dornbirn hat für den Fußballwesten bislang eine starke Meldung abgegeben. Es bleibt zu hoffen, dass es wieder eine Mannschaft wagen wird den Schritt eine Etage höher zu gehen. Es ist mehr als ein Schritt – das ist absolut klar. Sportliche Prognosen sind sehr schwer. Der SAK ist aber sicherlich leicht zu favorisieren, Wörgl wohl die Nummer zwei. Der DSV hat im Finish 2019 doch ziemlich nachgelassen, aber mit dem DSV hat auch im Herbst 2019 kaum jemand gerechnet. Pinzgau, Schwaz und Hohenems zeigten sich im Herbst nicht allzu konstant – aber im Frühjahr 2019 starten alle bei Null.

Vorarlberger Eliteliga wird am vorletzten Märzwochenende fortgesetzt!

Die Punkte aus dem Grunddurchgang werden halbiert, für SW Bregenz, die Altach Juniors, Langenegg, Röthis, Wolfurt, Lauterach, die Austria Lustenau Amateure und Rankweil stehen 2020 vierzehn Runden in der bundeslandinternen Fortsetzung der Eliteliga an. Die Nummer eins bekommt einen Fixplatz im UNIQA-ÖFB Cup erste Runde. Zwei Mannschaften steigen in die Vorarlbergliga ab, die Nummer eins und zwei der Vorarlbergliga steigen in die Eliteliga auf. Diese Regelung wird natürlich entsprechend angepasst, falls sich der DSV oder Hohenems das Play-Off in der Regionalliga West holt und sich entschließt in die HPYBET 2. Liga aufzusteigen. In der HPYBET 2. Liga geht es ja sehr eng zu – es besteht also auch die Möglichkeit, dass der FC Dornbirn oder Austria Lustenau absteigen könnten. Lustenau hat aktuell fünf Punkte Puffer auf die Abstiegszone, der FC Dornbirn sechs.

 

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