Mariasdorf schnuppert an Aufstiegsplätzen

Nach dem dritten Platz im Vorjahr mischt der SC Mariasdorf auch in der aktuellen Meisterschaft der 2. Klasse Süd A im Vorderfeld der Tabelle mit. Die Mannschaft von Trainer Friedrich Kirnbauer konnte im Herbst neun Siege feiern, überwintert auf dem vierten Rang und ist von den beiden Erstplatzierten nur sechs bzw. fünf Punkte getrennt. "Wir haben schon damit gerechnet, wieder ganz vorne dabei zu sein und freuen uns, dass der Abstand zur Tabellenspitze relativ gering ist", erklärt Sektionsleiter Karl Hofmann.

 

Der Viertplatzierte war in der Hinrunde in der Fremde stärker als vor heimischer Kulisse. Während die Mannschaft von Trainer Friedrich Kirnbauer in sieben Auswärtsspielen fünf Siege feiern konnte, fuhren die Mariasdorfer in acht Heimspielen nur vier "Dreier" ein. "Das ist etwas überraschend, denn normalerweise sind wir daheim stärker. Aber letztendlich ist es egal, wo man die Punkte sammelt, Hauptsache man macht sie", so Hofmann, der stolz darauf ist, dass die Mannschaft vorwiegend aus eigenen Spielern besteht. "Um in der Liga eine gute Rolle spielen zu können benötigt man ein, zwei Legionäre, unser Team besteht aber zu 90 Prozent aus eigenen Leuten. Auch der Trainer ist ein Mariasdorfer, betreut Fritz Kirnbauer zudem auch das U14-Team."

Nach der guten Herbstsaison möchte die Kirnbauer-Elf auch im Frühjahr ganz vorne mitmischen. "Obwohl wir mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen hatten, haben wir eine starke Hinrunde absolviert. Da bis auf Christoph Klein, der am Knie operiert werden muss, die Verletzten wieder in den Kader zurückkehren, glauben wir über die nötige Qualität für einen Platz im Vorderfeld der Tabelle zu verfügen. Aus diesem Gründ sind im Winter keine Transfers geplant und gehen, sollte sich nicht etwas interessantes ergeben, mit einem unveränderten Kader ins neue Jahr", sagt der Sektionsleiter.

Die Mariasdorfer halten sich im Winter mit Hallentraining fit, ehe Mitte Januar der Startschuss zur Vorbereitung fällt. "Wenn alle Mann wieder zur Verfügung  stehen, trauen wir uns zu, in der Liga wieder eine tragende Rolle zu spielen. Sollten wir im Frühjahr in der Fremde ähnlich stark agieren wie in der Hinrunde und zudem uns daheim ein wenig steigern, steht einer guten Platzierung nichts im Weg. Der Aufstieg ist zwar kein Muss, würden uns aber nicht dagegen wehren", meint Karl Hofmann.

 

Redaktion

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