Champions League

Das Gesicht von Anfield: Divock Origi (FC Liverpool)

Beim VfL Wolfsburg mochte man die Leistungsexplosion von Divock Origi mit zwei Toren gegen den FC Barcelona kaum glauben. "Eine Geschichte, wie auf der Konsole. In zwölf Monaten von der Bundesliga-Relegation ins Champions-League-Finale", twitterten die Niedersachsen verblüfft, aber auch ein bisschen stolz. Jetzt Fußballreise buchen!
Origi schießt Liverpool ins Champions-League-Finale

Origi schießt Liverpool ins Champions-League-Finale

Als Leihgabe des FC Liverpool in der Saison 2017/18 war der belgische Nationalspieler indes meistens unauffällig geblieben und kehrte vertragsgemäß nach England zurück. Ein Jahr später schoss der 24-Jährige die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp nun beim 4:0-Sensationssieg gegen den FC Barcelona ins Endspiel der Königsklasse.

Allerdings: Auch bei den Norddeutschen kam für den Torjäger mit kenianischen Wurzeln das Beste kurz vor Saisonschluss. Im Relegations-Hinspiel der Wölfe gegen Holstein Kiel steuerte Origi einen Treffer und eine Vorlage zum vorentscheidenden 3:1-Sieg bei.

Doch diesmal löste der Erfolg weit tiefere Emotionen aus. "Ich habe die Präsenz Gottes gespürt. Wir haben auf eine spezielle Nacht gehofft. Aber meine ersten beiden Champions-League-Tore hätte ich ohne die Mannschaft natürlich nie erzielen können", sagte Origi nach der denkwürdigen Partie.

Dabei waren die ersten Monate nach seiner Rückkehr an die Anfield Road schwer für Origi. Er war selten im Kader, kam auf nur elf Ligaeinsätze und musste mehrfach sogar für die zweite Mannschaft auflaufen. Erst eine Muskelverletzung von Stürmerstar Roberto Firmino spülte Origi gegen Barca in die Startelf - und machte ihn unverhofft zum Helden.

 

SID

 

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