Halbes Dutzend! Kantersieg von Penk über Oberlienz!

Keine Gefangenen machte der SV HPV Penk/Reisseck um die Tabellenführung zu verteidigen. Gegner  Sportunion Oberlienz wurde ein halbes Dutzend eingeschenkt und es hätte für die Osttiroler noch wesentlich schlimmer kommen können. Mann des Tages war Patrick Schönegger mit einem Triplepack, Christian Kriegl stand mit zwei Treffern nicht viel nach.

 

Penk stieg in der Vorsaison nur wegen der schlechteren Tordifferenz aus der Unterliga ab. Die Lektion für Penk daraus war, dass jedes Tor zählen kann beim Unternehmen Wiederaufstieg. Die Mölltaler versuchen nicht den Vorsprung zu verwalten, sondern sind stets auf Ausbau bedacht. 15 Treffer in drei Runden sind ein untrüglicher Beweis dieser attraktiven Spielanlage.
Oberlienz verbuchte in Lurnfeld bislang einen Sieg, zog aber auch zweimal den Kürzeren- kein optimaler Start für den Vorjahrsvierten, der allerdings einige Abgänge hinnehmen musste und zudem mit dem letzten Aufgebot auflief.

Penk trifft dreimal in 11 Minuten

Bis die Tormaschinerie von Penk ins Rollen kam dauerte es ein bisschen und bedurfte eines Elfmeters, den Goalgetter Patrick Schönegger verwertete (23.). Dafür kam sie mit großer Wucht und binnen 11 Minuten leuchtete schon ein 3:0 von der Anzeigetafel. Christian Kriegl (27.) & Martin Kummer (34.) mit einem sehenswerten Lupfer aus 25 Metern über Torhüter Andreas Suntinger hinweg. Die ohnehin ersatzgeschwächten Osttiroler mussten überdies noch in derselben Minute verletzungsbedingt wechseln, waren fast schon zu bemitleiden.

Diesmal benötigt Penk nur vier Minuten für drei Treffer

Die Messe war also schon in der ersten Halbzeit gelesen, der Torhunger des Leaders aber noch lange nicht gestillt. Wiederum bedurfte es einer gewissen Anlaufzeit, ehe der Ball im Netz zappelte. Penk spielt dabei meistens über die Flügel und findet im Sturmduo Schönegger/Kriegl kongeniale Abnehmer der Flanken und Stanglpasses. Von der 71. Bis zur 74. Minute ging das Konzept in rekordverdächtigem Tempo auf (Kriegl 71. & Schönegger 73. 74.), so dass die Hausherren nach 4 Spielen mit dem Punktemaximum und mit einem Torverhältnis von 21:2 weiter von der Tabellenspitze leuchten. Oberlienz hat den Zahnarztbesuch beim Meisterschaftsfavoriten hinter sich gebracht und vollzählig wird es bald wieder schlagbare Gegner für die Rohracher-Truppe geben.

Bernhard Marktl (Spielertrainer Penk): „Wir haben unser Konzept heute gut durchgezogen. Wir nehmen die Favoritenrolle in jedem Spiel an und wollen nach dem unglücklichen Abstieg sofort wieder in die Unterliga retour!“

Die Besten: Schönegger (St), Kummer(RM) Rauter (LM) bzw. keiner

 

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