2:1 über Velden! Der VSV siegt im Auftaktschlager!

Die ATUS Fliesen Koller Velden sorgte vor der Saison mit ihren Transfers für ein Raumen in der Unterhausszene. Darunter befand sich auch Alexander Lessnigg, der vom Villacher SV zu Velden wechselte. Viel Pfeffer also im Vorfeld eines Spiels zweier Titelaspiranten drin.
Das Versprechen auf ein im wahrsten Sinne des Wortes heißes Unterhausderby lockte fast 700 Zuschauer nach Villach-Lind, von denen wohl die Wenigsten ihr Kommen bereuen sollten. Von Beginn an entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, das auch durchaus in einer Liga über der 1B stattfinden hätte können.

 


Ein fulminanter VSV in der 1. Halbzeit



Der VSV fand sehr rasch in das Spiel, fand früh erste Möglichkeiten vor, einige davon verdienten sich das Attribut „Hochkaräter“. Velden spielte zu dem Zeitpunkt nur im Mittelfeld gefällig, blieb ganz vorne harmlos und zeigte sich hinten bei hohem Tempo fehleranfällig.

Das 1:0 lag gewissermaßen auf der Hand- es sollte durch einen satten Schuss in die Kreuzecke ein echtes Traumtor werden. Michael Sternig konnte sich von den Kameraden feiern lassen (31.). Dem Spielverlauf durchaus entsprechend, legte Franz Übleis vor der Pause noch eines drauf- auch dieser Treffer war als Bilderbuchkonter was für Fußball-Feinspitze.  Velden zeigte sich konsterniert, der Pausenpfiff vom ausgezeichneten Schiedsrichter Manfred Krassnitzer rettete die Truppe vorn Neo-Coach Kurt Stuck wohl vor weiterem Ungemach.



Velden in der 2. Halbzeit nicht zum Wiedererkennen



Stuck fand in der Kabine wohl die richtigen Worte für sein Ensemble, jedenfalls drückte die Truppe nun dem Spiel ihren Stempel auf und setzte die Villacher Abwehr ihrerseits endlich unter erheblichen Druck. In dieser Phase vom Spiel war deutlich zu sehen, dass einige Spieler in gehobenen Sphären des Amateurfußballs jahrelang tragende Säulen waren. Der Anschlusstreffer gelang- Sebastian Hertelt, Neuerwerbung von Feldkirchen traf abgefälscht nach einem Strafraumgetümmel (61.).

 Zeit war noch genug um das Spiel zu drehen- aber Villach hielt nun verbissen dagegen, einige Akteure fanden die sprichwörtliche zweite Luft. Die Heimischen fanden nun wieder selbst zwingende Chancen vor- Saso Kovacevic und Wolfgang Guggenberger vergaben aus vielversprechender Position. Das rächte sich noch beinahe, Sebastian Hertelt fand noch eine große Ausgleichsmöglichkeit vor, die Goalie Andreas Sternig gekonnt entschärfte. Der VSV siegt somit gegen einen direkten Konkurrenten, Velden muss das Feld von hinten aufrollen.

Stimme zum Spiel:

Wolfgang Wallner (Trainer VSV): „Ein Pauschallob an die ganze Mannschaft und auch dem Gegner, die alle zusammen erst dieses tolle spiel ermöglichen. Velden ist gut für die Liga, die heben das gesamte Niveau. Es wird aber kein Zweikampf- Faak und Rothenthurn haben auch ein wörtchen zum Mitreden.“

Die Besten:

Andreas Sternig (Tor), Michael Sternig (MF) bzw. Sebastian Hertelt (St.)


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