The Captain is back- und Lavamünd gewinnt prompt mit 4:0 über Klopein!

Der SV Lavamünd hat heuer nach zwei erfolgreichen Saisonen hart zu kämpfen, die erworbenen Meriten zu verteidigen. Es gab immer Ausfälle zu beklagen, zudem war der Fels in der Brandung, Kevin Pucher, rundenlang nicht dabei. Der Goalkeeper & Captain führte nun seine Elf gegen die DSG-Mc-Donald’s Klopeinersee wieder auf das Feld die rund 200 Fans erhofften sich einen Sieg.

 

Lavamünd geriet in den letzten Runden oft schnell in Rückstand, es schlich sich Verunsicherung in die Truppe von Horst Friesacher ein. Der Trainer arbeitete Woche für Woche verschiedene Baustellen ab und musste wie in den Vorsaisonen namhafte Abgänge ersetzen.

Erlösende Lavamünd-Führung

Mit diesen Vorzeichen entwickelte sich kein besonders attraktives Spiel, aber es blieb zumindest lange Zeit spannend. Klopeiner See als Gegner versuchte es mit kampfkräftigen Methoden, das nahm zwar die Angriffsbemühungen des Gegners die Spitzen, zugleich kam wenig Zählbares in der eigenen Offensivabteilung heraus.


Wie oft in ereignisarmen Begegnungen waren es die Standards, die zu Tore führten. Lavamünd ging nach 26 Minuten durch Julian Mottnik in Führung. Dabei nahm er einen Freistoß von Thomas Tratar runter, legte sich noch den Ball vor und schoss mit rechts unter den abtauchenden Goalie Rafael Katz durch.


Bis zur Pause gab es nur noch einen Kopfball von Gregor Hinko (Lavamünd) als nennenswertes Ereignis.

Lavamünd baut den Vorsprung mit einem Hinko-Doppelpack aus

Von der zweiten Hälfte gibt es von mehr Höhepunkten zu berichten. Lavamünd legte nun seine Nervosität weitgehend ab, Klopeiner See erwischte ganz offensichtlich nicht seinen besten Tag, kämpfte aber unverdrossen bis zum sich abzeichnenden bitteren Ende um jeden Ball.


Gregor Hinko fiel in der ersten Halbzeit noch nicht oft auf. In der 2. stand er zweimal binnen vier Minuten da, wo ein Striker zu stehen hat, wenn er von den Seiten bedient wird. Sowohl das 2:0 als auch das 3:0 entstand spiegelgleich von den Flügeln. Einmal verwertete er einen Stanglpass von Markus Tratter von der linken- einmal einen von Manuel Ninaus von der rechten Seite (48. 52.). Das Spiel war damit entschieden, weil Klopein außer Kampfgeist keine Mittel entgegen hielt die zu Torgefahr führten. Der eingewechselte Parsa Djawadiraad veredelte die gute Leistung im zweiten Durchgang mit einem schönen Tor aus 20 Metern zum Endstand von 4:0.


Mit dem Sieg setzte sich Lavamünd vom letzten Tabellendrittel ab. Klopeiner See führt dieses an, ist aber mit acht Punkten noch nicht in der Nähe vom einzigen Abstiegsplatz, den Völkermarkt 1b/Haimburg mit nur einem Zähler besetzt.

Die Besten: Kevin Pucher (Tor) Georg Loibnegger (DM)

Horst Friesacher (Trainer Lavamünd): „Endlich gerieten wir einmal nicht in den Rückstand. Kevin Pucher hatte im Tor zwar nicht viel zu tun, aber alleine seine Anwesenheit als Führungsspieler hat uns ungemein viel geholfen. Wir sind halt doch ein Ausbildungsverein. Das macht uns einerseits das Leben nicht einfacher, andererseits sind wir stolz auf erfolgreiche Spieler die in den höheren Klassen Fuß fassen.“

 

 

 

 

 

 

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