Die SAK-Amateure überraschen in Eitweg!

Der SV Eitweg galt vor dem Spiel gegen den SAK Klagenfurt 1b zwar nicht als haushoher aber doch als klarer Favorit. Die Vorteile in Sachen Routine und Physis der Hausherren wiegen schwer. Der SAK wiederum schwor sich selbst auf ein pass- und laufintensives Spiel ein. Eine gute Chancenverwertung sowie ein famoser Torhüter Timotej Antolic legten die Basis für einen Überaschungscoup.

 

 

Eitweg drückt vehement – der SAK erzielt dennoch einen Treffer

 

Hohe Bälle, körperliche Präsenz und viele Zweikämpfe- die meisten Trainer geben ihrer Elf dieses taktische Konzept mit, wenn es gegen eine 1b-Truppe geht, die meistens aus sehr jungen, körperlich noch nicht voll entwickelten Spielern besteht. Eitweg-Trainer Herwig Kreuzer bildet da keine Ausnahme und zeitweise schien es, als ob die Heimischen den SAK auf die Koralm raufpressen wollten.

Goalie Timotej Antolic hatte von Beginn an alle Hände voll zu tun und wie aus dem Nichts erzielten die Gäste die Führung, als der Keeper einen Ausschuss direkt bei Stürmer Aleksander Oder anbrachte, der annahm und in die lange Ecke vollendete (16.).

Eitweg brachte dieser Schock nicht aus dem Konzept und sie ratterten den Matchplan auf Punkt und Beistrich weiter runter.  Der Ausgleich von Adnan Zukic war die logische Konsequenz (36.).



Der SAK findet selbst zur spielerischen Linie und nützt seine Chancen


Wiederum entgegen vom Spielverlauf ging der taktisch etwas umgestellte SAK in Führung. Beldin Duric ließ sich an der Cornerfahne feiern, nachdem er die Verteidigung düpierte (50.), aber wieder zeigten sich die Hausherren unbeeindruckt und kamen durch Zukic in die lange Ecke zum neuerlichen Augleich (55.).

Nun folgte eine wahre Eckballorgie für Eitweg- aber es war immer Antolic der die Übersicht bewahrte und vorerst einen Punkt festhielt. Eigentlich lag das 3:2 in der Luft, sogar SAK-Trainer Benno Germadnik rechnete bereits mit dem Schlimmsten. Teufelskerl Antolic war aber nicht mehr zu bezwingen.

So kam es wirklich noch zur Überraschung. Abdulnaazir Nur Afrah ging nach einem Bilderbuchkonter in den Strafraum und wird dort gelegt- der Elfer war dann ein Fall für Beldin Duric- neuerliche Führung für den SAK, der sich mittlerweile mit spielerischen Mitteln immer wieder selbst befreien konnte.

Die Schlussoffensive mit wütenden Eitweg-Angriffen brachte nichts mehr ein, vielmehr setzte Leon Brisevac zum 4:2-Endstand noch einen Treffer drauf. Der Sieg vom SAK war damit in trockenen Tüchern- sicher auch etwas glücklich, aber Effizienz und ein in Überform agierender Goalie gaben letztlich den Ausschlag.

Stimme zum Spiel:

Benno Germadnik (Trainer SAK-1b): „Das war ein wahnsinniger Druck den meine jungen 15-17-jährigen Burschen standhalten mussten. Wir haben zum Glück in der 2. Halbzeit selbst mehr nach vorne gespielt, ansonsten wären wir da von Eitweg erdrückt worden!“

Die Besten: Adnan Zukic (St) bzw. Timotej Antolic (Tor)


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