Lendorf will nach durchwachsener Hinrunde im Frühjahr wieder so richtig Gas geben

Der FC Lendorf überwintert an der guten vierten Stelle der Tabelle der Kärntnerliga. Lange sah es im Herbst aber nach einem Rückfall der Morgenstern-Truppe aus, denn nach dem Abstieg aus der Regionalliga stotterte der Motor des Oberkärntner Traditionsvereines etwas. Nach und nach kam man dann aber wieder in die Spur und mit einem starken Schlussspurt rettete man die Hinrunde dann doch noch.

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Schwieriger Start nach RLM-Abstieg

"Wir mussten uns im ersten Saisonviertel erst finden, denn man darf nicht vergessen, dass uns nach dem Abstieg aus der Regionalliga doch einige Spieler verlassen bzw. ihre Karriere beendet haben", blickt Christoph Morgenstern, der Trainer des FC Lendorf zurück und ergänzt: "So hatten wir vor allem auswärts große Probleme, welche für uns eigentlich untypisch sind, weil wir gerade auf fremder Anlage immer gefährlich waren.

Heimmacht Lendorf

"Was wir aber wirklich drauf haben, zeigte meine Truppe bei den Heimspielen in der "Thomas Morgenstern Arena", wo wir bis auf ein Unentschieden das Punktemaximum herausholten. In den letzten vier Spielen holten wir zehn Punkte und es war fast ein bisschen schade, dass die Winterpause anstand. Richtige Highlights hatten wir im Herbst aber nicht, die haben wir uns fürs Frühjahr aufgehoben", sagt der Trainer. 

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Foto (Sobe): Das Derby gegen Spittal endete für Lendorf zuhause mit einem Punkt (1:1)

"Frühjahr ist unsere Saisonhälfte"

"Wir haben ein primäres Ziel und das ist der 20. März 18:00 Uhr, wo die Rückrunde für uns mit dem Auswärtsspiel beim SAK startet. Da werden wir am Punkt, Top-Fit und vorbereitet sein", blickt Morgenstern in die nahe Zukunft. "Von den daruffolgenden vier Spielen haben wir drei zuhause in Lendorf, danach wird man sehen was möglich ist. Wir sind ein Verein, der immer nach vorne blickt und wer Lendorf kennt weiß, dass das Frühjahr unsere Saisonhälfte ist."

Spieler finanzieren Trainingslager fast zur Gänze selbst 

"Der FC Lendorf fährt seit über 20 Jahren auf Trainingslager, dieses Jahr gehts von 9. bis 13. Februar wieder nach Porec, wo wir perfekte Trainingsbedingungen vorfinden. Das Trainingslager ist also für uns ein Fixpunkt in der lagen Wintervorbereitung, es dient auch zur Abwechslung bzw. kann man sich mal ein paar Tage richtig auf den Fußball konzentrieren. Da bei uns ein Trainingslager nur möglich ist, weil jeder einzelne Spieler selber den größten Teil finanziert, kommt da natürlich auch der Spaß nicht zu kurz", schließt Christoph Morgenstern ab.  

 

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