Gmünd ist dem Aufstieg "entgangen", trauert aber einer tollen ersten Saisonhälfte nach

Der FC ASKÖ Gmünd spielte eine sensationelle Hinrunde in der Kärntnerliga, man stellte aber früh klar, dass ein Aufstieg in die Regionalliga nicht erfolgen wird. Zu groß wären die finanziellen Risiken und das wollte bzw. konnte man sich nicht antun. Nach der Annullierung der Saison ist man dem Aufstieg und somit auch den Diskussionen darüber entgangen, aber trotzdem blickt man jetzt klarerweise mit einem weinenden Auge auf das letzte halbe Jahr zurück. Im Hinblick auf die Gesundheit der Allgemeinheit war aber auch aus Gmündner Sicht der Abbruch der Meisterschaft alternativlos.  

Bittere Pille

"Aus rein sportlicher Betrachtung ist es für den FC ASKÖ Gmünd sehr bitter, weil wir den erfolgreichsten Herbst der Vereinsgeschichte gespielt haben", sagt Hannes Truskaller, Trainer des FC ASKÖ Gmünd. "Aufgrund der Bestimmungen hat es natürlich keine andere Möglichkeit gegeben, als die Herbstmeisterschaft zu annullieren. Natürlich haben wir das auch so akzeptiert und verstanden, weil die Gesundheit von uns allen einfach das Wichtigste ist."

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Foto (Sobe): Auch in Gmünd hofft man, schon bald wieder solche Jubelszenen - wie hier beim 3:1-Sieg gegen Treibach - zu sehen! 

"Brauchen schnellstens einen konkreten Zeitplan"

"Wir möchten eine geregelte und durchführbare Meisterschaft 2020/2021 haben und dafür auch einen konkreten Zeitplan. Dies gilt sowohl für den Nachwuchs- als auch für den Erwachsenenfußball und natürlich mit Zuschauern", fordern Obfrau Tamara Krammer und Hannes Truskaller unisono und ergänzen: "Weiters wird eine Unterstützung für Amateurvereine unumgänglich sein."

"Natürlich wünschen wir uns das gleiche auch von unserem Fußballverband, vor allem aber zeitnah die Entscheidungen bezüglich der neuen Meisterschaft und auch Entlastungen im Bereich Förderungen und Bestimmungen für die neue Saison. Rein sportlich tappen wir im Moment noch im Dunkeln, weil ein zeitlicher Fahrplan für die weitere Planung erforderlich ist. Dies bedeutet, sobald wir definitiv wissen, wann die neue Saison startet, können wir uns dafür gezielt vorbereiten."

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Auch Profivereine leiden

"Geisterspiele im Profibereich sind die einzige Möglichkeit, es sportlich fair zu lösen. Die entscheidende Frage ist, können die Clubs sich das wirtschaftlich leisten?", siniert Truskaller. "Abschließend wünscht der FC ASKÖ Gmünd allen Fußballbegeisterten viel Gesundheit und hofft, dass man sich schon bald wieder am Fußballplatz sieht." 

 

#derfussballbleibtzuhause #stayathome

 

ligaportal.at wünscht allen Vereinsmitgliedern, Fußballfans und deren Familien in dieser Situation alles erdenklich Gute. Vielen Dank, dass ihr unserem Portal treu bleibt. 

 

 

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