Spielberichte

Treibach erfüllt gegen St. Michael ob Bleiburg die Pflicht, wird aber "nur" Vizemeister

ASKÖ St. Michael/Bl.
SK Treibach

Am Freitag empfing ASKÖ Zadruga St. Michael ob Bleiburg vor eigenem Publikum den Tabellenzweiten SK Treibach. Das Ziel der Heimischen war klar: drei Punkte sollen die Fans zum Jubeln bringen. Als Unparteiische dieser Begegnung fungierte Christian Maier, der an den Seiten von Gerhard Meschnark und Sebastian Fischer unterstützt wurde.

Keine Tore in der ersten halben Stunde

In den ersten 30 Minuten trifft keine der beiden Mannschaften ins Tor und so steht es nach einer halben Stunde noch 0:0. Philipp Höberl bleibt vor dem Kasten eiskalt und bringt in der 40. Minute seine Mitspieler mit einem schönen Tor zum Jubeln, neuer Spielstand 0:1. Danach beendet der Unparteiische die erste Halbzeit und gönnt den Spielern 15 Minuten Pause. 

Etwas mehr als eine Stunde gespielt!! Treibach hat hier weiterhin soweit alles unter Kontrolle. Die Gäste werden dieses Spiel zwar gewinnen, doch in der Tabelle wird man hinter Wolfsberg den zweiten Tabellenplatz einnehmen. Der ATSV führt in Wölfnitz klar und deutlich mit 5:0 und wird sich in knapp 25 Minuten Meister der Kärntner Liga nennen dürfen.

Patrick Hollentin, Ticker-Reporter

Treibach macht schnell alles klar

In Minute 46 fasst sich Kevin Vaschauner ein Herz und verwertet überlegt zum 0:2. Hanno Wachernig befördert in der 76. Minute den Ball über die Linie und stellt auf 0:3. Nachfolgend trifft Kevin Vaschauner in der 87. Minute zum 0:4 für den SK Treibach und lässt die mitgereisten Fans jubeln. Danach beendet der Schiedsrichter das Spiel und der SK Treibach darf mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. Zum Meistertitel fehlt am Ende nur ein Punkt, trotzdem darf man als Vizemeister auf eine mehr als erfolgreiche Saison zurückblicken.

Martin Kaiser, Trainer Treibach: „Für uns war es der notwendige Sieg, um noch eine realistische Chance auf den Titel zu haben. Wir spielten stark und auch das Angriffsverhalten war sehr gut. St. Michael hat in der ersten Halbzeit noch dagegengehalten, doch wir gingen kurz vor der Pause in Führung. Wir dominierten das Spiel über die gesamte Dauer und konnten Kevin Vaschauner zur Torschützen-Krone verhelfen. Der Gegner hat brav gekämpft, spielerisch konnten sie uns jedoch nichts entgegensetzen. Wir sind sehr zufrieden mit der Saison, allerdings ist am Ende natürlich auch etwas Wehmut dabei. Wolfsberg hat gezeigt, wie man in Wölfnitz spielt und unsere Niederlage dort war eine kleine Vorentscheidung. Wolfsberg hat sich den Meistertitel verdient, denn sie hatten zum Schluss große Anstrengungen, auch mit den Cup-Spielen. Wir hätten gerne den 1. Platz erreicht, doch auch der Vizemeistertitel und die 96 Tore zeigen unsere Qualität. Ich möchte ein Kompliment an die Jungs aussprechen und wir wollen in der nächsten Saison die routinierten Spieler, die uns verlassen werden, durch junge Spieler ersetzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir auch nächstes Jahr um den Titel mitspielen können.“

Die Besten: Keiner bzw. Kevin Vaschauner (Sturm), Philipp Höberl (Mittelfeld)



 

 

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