Unterirdische Leistung - trotzdem gewinnt St. Jakob gegen Maria Saal knapp!

SV St. Jakob/R.
SK Maria Saal

Vor heimischer Kulisse traf der Tabellenzweite SV St. Jakob im Rosental in der 12. Runde der Kärntner Liga auf den Tabellensechzehnten SK Maria Saal. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams endete mit 2:1 zugunsten von SV St. Jakob im Rosental und auch diesmal stand am Ende dasselbe Ergebnis auf der Anzeigetafel. AlMaria Saal hätte zur Pause aber klar führen müssen und so ist der Sieg der Rosentaler als sehr glücklich einzuordnen. Unparteiische dieser Begegnung fungierte Thomas Wieser, der an den Seiten von Paul Fischer und Wilfried Krappinger unterstützt wurde.

Keine Tore in Halbzeit 1

In den ersten 30 Minuten gibt es für beide Seiten nichts zu jubeln, keinem der beiden Teams gelingt ein Treffer. St. Jakob ist aber praktisch nicht am Feld und wenn Maria Saal hier mit 3:0 führt, hätte sich auch keiner aus dem Lager der Heimsichen aufregen können. In der ersten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt drei Mal zur gelben Karte (Roland Krenn 12.; Manuel Alexander Schuettelkopf 27.; Thomas Pirker 31.) In weiterer Folge macht Schiedsrichter Thomas Wieser einen Schlussstrich unter die erste Halbzeit und schickt die Kicker in ihre Kabinen.

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Foto: Sobe

Doch noch der Favoritensieg

In Minute 52 setzt sich Thomas Ogradnig im direkten Duell durch, behält die Nerven und stellt auf 1:0. Manuel Schüttelkopf zieht in den Strafraum und wird vom gegnerischen Spieler berührt. Der klare Elfmeter wird von Thomas Ogradnig souverän verwandelt. Danach fasst sich Bernhard Walzl in Minute 59 ein Herz und vollendet eiskalt zum 1:1. St. Jakob verliert Walzl aus den Augen und der Stürmer verwertet eine Flanke per Kopf zum 1:1-Ausgleich. Thomas Ogradnig nützt in Minute 82 eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr und schließt zum 2:1 ab. Marco Koller spielt einen Pass in die Tiefe und Ogradnig erzielt eiskalt das erneute Führungstor der Rosentaler und fixiert damit auch den Endstand. In der zweiten Halbzeit griff der Schiedsrichter insgesamt fünf Mal zum gelben Karton (Aleksandar Ivanovic 51.; Bernhard Walzl 60.; Felix Fuerstaller 62.; Markus Appe 83.; Kevin Puschl Schliefnig 85.) Nach dem Schlusspfiff bejubelt St. Jakob/R. trotz sehr schwacher Leistung drei Punkte und geht mit Selbstvertrauen in die kommende Partie gegen den SAK Klagenfurt. Maria Saal hingegen muss die Niederlage erst verdauen und hat gegen Feldkirchen die nächste Möglichkeit, wieder anzuschreiben.

Alexander Suppantschitsch, Trainer St. Jakob/Ros.: „Es war schlimmer als vermutet. Ich kann mir nicht erklären, wie man in der ersten Halbzeit so schlecht spielen kann. Unsere Leistung war unterirdisch und Maria Saal war die klar bessere Mannschaft. Der Gegner hätte mit 3:0 zur Pause führen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns etwas stabilisiert und ich bin über den Sieg glücklich, doch der Rest sollte am Montag besprochen werden.“

Die Besten: Keiner

 


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