Klarer Erfolg für Rapid Lienz gegen Sillian

silian heinfels_FClienz rapidDas nächste Spiel um den Einzug ins Viertelfinale des Villacher Bier/KFV-Cup fand Samstagnachmittag am Kunstrasenplatz in Heinfels statt, der FC Sillian, in der 1. Klasse A spielend, traf auf den Kärntner Liga-Verein Rapid Lienz. Die Lienzer hatten in diesem Derby keinerlei Probleme, ging mit zwei schnellen Toren von Markus Köfele (11. und 17. Minute) 2:0 in Führung. Zwar konnte Sillian in der 20. Minute auf 1:2 verkürzen, Mario Steiner der Torschütze, danach traf Daniel Ortner aber zum vorentscheidenden 3:1 (25. Minute). In der zweiten Halbzeit wurde durch Emri Rexhepi (80. Minute) und Lukas Steiner (90. Minute) der 5:1 Endstand hergestellt.

Schnelle Tore von Lienz

Am gut besuchten Heinfels-Sportplatz, es kamen 300 Zuschauer, um sich das Derby Sillian gegen Lienz anzusehen, ging es gleich von Beginn an in die Vollen. Lienz unter Neo-Trainer Bernhard Hanser kommt gut in die Partie und ein Mann sorgt innerhalb von sieben Minuten für eine 2:0 Führung. Markus Köfele, bis vor wenigen Wochen noch Tormann beim Eishockeyverein UEC Lienz, und nun wieder mit dem Ball unterwegs, trifft in der elften bzw. 17. Minute und stellt sich als Doppeltorschütze ein. Nur drei Minuten später kann der FC Sillian zwar verkürzen, Mario Steiner trifft ins gegnerische Gehäuse, aber die Freude währt nur kurz, denn in der 25. Minute ist Daniel Ortner zur Stelle und erhöht auf 3:1 aus Sicht der Lienzer. Mit diesem Zweitorevorsprung geht die Hanser-Elf auch in die Pause.

Lienz eine Klasse stärker

In der zweiten Halbzeit tut sich lange Zeit nichts, Lienz findet zwar einige Chancen vor, allerdings dauert es bis zur 80. Minute, bis das nächste Tor fällt. Emri Rexhepi trifft zum 4:1 und in der 90. Minute kann Lukas Steiner den 5:1 Endstand herstellen. Für Sillian war in den zweiten 45 Minuten nichts mehr zu holen, der Klassenunterschied war einfach zu hoch und so scheidet die Elf von Roman Told in der vierten Runde des Villacher Bier/KFV-Cup aus.

Roman Told (Trainer FC Sillian): "Wenn man ehrlich ist, dann waren wir chancenlos, der Unterschied war einfach doch zu groß. Rapid hat uns deutlich gezeigt, wo wir noch Schwächen haben. Aber ich sehe das Ausscheiden nicht so negativ, sondern eher positiv, denn jetzt wissen wir, wo wir noch an uns arbeiten können."

Bernhard Hanser (Trainer Rapid Lienz): "Es war ein deutlicher Sieg, der nie gefährdet war. Wir hatten in der ersten Halbzeit sehr viele Chancen und waren einfach besser."

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von Almut Smoliner

 

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