Villacher Bier/KFV Cup

Spittal steht im KFV Cup Finale!

 

In einem Kärntnerliga-internen Semifinale setzte sich der SV Spittal/Drau am Dienstagabend gegen die RZ Pellets WAC/St. Andrä Amateure mit 3:0 durch und steht damit im Finale des Villacher Bier/KFV-Cup. Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgten Halid Hasanovic (51., 77.) sowie Manuel Plattner (86.) mit ihren Toren für den Sieg der Mannschaft von Trainer Wolfgang Oswald. Finalgegner ist der SV-Hirter-Kraig, der sich gegen den SV Rothenturn ebenfalls mit 3:0 durchsetzte. 

Torlose erste Halbzeit

Vor rund 150 Zuschauern im Goldeckstadion Spittal wollen in der ersten Halbzeit noch keine Tore fallen. Die WAC/St. Andrä Amateure halten - in Abwesenheit von sechs Stammspielern - gut dagegen, der SV Spittal bestimmt aber großteils das Geschehen. Das erste Tor des Spiels fällt erst nach dem Seitenwechsel. Nach einem langen Ball von Thomas Lagler auf Halid Hasanovic lässt dieser seinen Gegenspieler aussteigen und knallt den Ball zum 1:0 unter die Latte (51.). Wenige Augenblicke zuvor hatte der WAC die große Chance auf die Führung liegen lassen, als Hrvoje Jakovljevic den Ball nach einer Flanke von Mario Kröpfl direkt übernahm, ihn aber drüberknallte.

Hasanovic und Plattner als Matchwinner

In Minute 77 ist es dann erneut Hasanovic, der nach toller Einzelleistung von Manuel Plattner in dessen Stanglpass rutscht und das 2:0 erzielt. Den Schlusspunkt setzt dann Plattner selbst. Nach einem langen Ball läuft er alleine auf Torhüter Stefan Taktas zu, der den ersten Versuch parieren kann, der Ball fällt aber wieder vor die Füße von Plattner und er macht ihn schlussendlich doch noch rein - 3:0 (86.). 

Wolfgang Oswald, Trainer SV Spittal/Drau:
„Wir hatten heute über 90 Minuten einen unbedingten Siegeswillen, sind sehr kompakt gestanden, haben kaum etwas zugelassen und uns unermüdlich Chance um Chance herausgearbeitet. In der zweiten Halbzeit haben wir diese Chancen dann auch in Tore umgemünzt. Wir sind ein mehr als verdienter Sieger. Der WAC hatte beim Stand von 0:0 zwei Halbchancen, man weiß natürlich nie, wie ein Spiel verläuft, wenn aus einer davon ein Tor entsteht. Der SV-Hirter-Kraig ist eine unangenehme Aufgabe. Trainer Franz Zore ist ein angesehener Kollege und leistet dort tolle Arbeit. Sie sind nicht umsonst ins Finale gekommen, wir sind also gewarnt. Es gab in verschiedensten Cupbewerben schon genügend Beispiele, wo der unterklassige Verein gegen den überklassigen gewonnen hat. Wir gehen mit Respekt in die Spiele, wenn wir aber schon im Finale sind, wollen wir natürlich auch gewinnen.“

Harald Tatschl, Trainer WAC/St. Andrä Amateure:
„Bei uns haben heute wegen Matura oder aus beruflichen Gründen sechs Stammspieler gefehlt, diese Lücke mussten wir mit jungen Spielern füllen. In der ersten Halbzeit war das Spiel noch relativ offen. In der zweiten Halbzeit hat Jakovljevic einen „Hunderter“ vergeben und im Gegenzug haben wir den ersten Gegentreffer kassiert. Insgesamt hat Spittal heute verdient gewonnen. Ich möchte dem SV Spittal hiermit zum Finaleinzug gratulieren, sie waren heute die reifere Mannschaft.“

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von Andreas Brandt

 

 

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