Mühlfellner wird heuer nicht mehr für Michaelbeuern spielen

michaelbeuern usvOhne große Veränderungen startet der USV Michaelbeuern heuer in die Saison. „Wir haben nur einen Spieler zurück geholt, der schon mal bei uns war. Sonst haben wir nicht viel getan“, erzählt Sektionsleiter Franz Pötzelsberger. „Mehr war auch nicht notwendig, wir haben einen guten Kader.“ Dennoch will man heuer hoch hinaus. Ein Platz unter den ersten drei wird anvisiert.

„Wir wollen heuer ganz vorne mitspielen. Das erste Ziel ist, nicht abzusteigen. Wenn wir das geschafft haben, wollen wir vorne dabei sein und vielleicht sogar aufsteigen. Auch als Vierter hat man hinter den 1b-Mannschaften ja die Chance, aufzusteigen“, schwärmt der Sektionsleiter von der kommenden Saison.

Im Jahr 2011 muss das Team von Trainer Jochen Schreier allerdings auf den Top-Torschützen der letzten Saison verzichten. Rudolf Mühlfellner verletzte sich am Ende der letzten Saison am Knöchel und wird heuer nicht mehr zum Einsatz kommen. „In der drittletzten Runde haben sie ihm den Knöchel zusammen gehaut“, erinnert sich Pötzelsberger im unterhaus.at-Gespräch. 17 Treffer machte der Goalgetter bis zu diesem Moment. Damit war er immer noch der fünftbeste Torschütze der Liga.

Starker Gegner zum Auftakt

Dem Saisonbeginn sieht der Sektionsleiter mit gemischten Gefühlen entgegen. Zwar ist man in Michaelbeuern froh, dass die Vorbereitung ein Ende hat, beim Auftaktspiel gegen Nussdorf sind aber noch zwei Stammkräfte im Urlaub. Gerade im Duell gegen Nussdorf, wo Pötzelsberger doch den Gegner als starken Konkurrenten um die vorderen Plätze sieht. „Nussdorf, Oberndorf und die 1b-Mannschaften schätze ich sehr stark ein.“

Zu stark war auch der SV Wals-Grünau in der ersten Cuprunde für die Michaelbeuerner. Der Verein aus der Salzburger Liga ließ die Elf von Jochen Schreier gar nicht gut aussehen. Mit 0:7 wurde Michaelbeuern vom Feld gefegt. Dabei sah es in der ersten Halbzeit gar nicht so schlecht aus. Mit 0:2 ging es in die Pause, ehe sich die konditionelle Vorteile des Gegners noch deutlicher bemerkbar machten.

von Harald Dworak

 

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