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Dirigiert Neo-Coach Baier Pfarrwerfen in tabellarische Sicherheit?

1. Landesliga, SC Pfarrwerfen und Abstiegskampf. Drei Begriffe, die irgendwie zusammenpassen - vor allem, wenn man die letzten Spieljahre etwas genauer unter die Lupe nimmt. Den Glauben an sich selbst haben die Pongauer aber auch nach diesen strapaziösen Zeiten nicht verloren. So soll das Vorhaben, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen, heuer endlich in die Tat umgesetzt werden. Mit drei Neuen scheint die Truppe ganz gut aufgestellt zu sein. Auf Routinier Thomas Steiner, Denis Begovic sowie "Co" Robert Oberhauser, der erst im Winter installiert wurde, kann der Verein nicht mehr zurückgreifen.

 

Fotocredit: SC Ikarus Pfarrwerfen

 

Lilien im Tabellenkeller gefangen 

Es ist schon wieder passiert! Wie schon in den vergangenen Spielzeiten konnte sich der SC Pfarrwerfen auch in der "Null-Saison" 20/21 nicht ins erwünschte, gesicherte Tabellenmittelfeld spielen, sondern bekam neuerlich eine große Portion Abstiegskampf aufs Teller serviert. Von einer Rettung durch die Corona-Pandemie will Daniel Hager, der Klubobmann, nichts hören: "Freilich wär's für uns schwer geworden, aber wir hätten den Klassenerhalt schon gern übers Sportliche geschafft. Ich bin auch der Meinung, dass die Mannschaft das draufgehabt hätte." Alles in allem war es für die Pfarrwerfener ein gebrauchter vergangener Herbst. Zwölf Spiele, davon drei Siege und neun Niederlagen bedeuteten zum Abbruch-Zeitpunkt den südlichsten Punkt der 1. Landesliga-Tabelle. Mit 44 erhielt man zudem die meisten Gegentreffer.

 

Sehnsucht nach sorgenfreier Saison

Aufgrund des abermaligen Drucks des Resetknopfes sind die eben erwähnten, statistischen Werte auf gut Deutsch gesagt für die Katz'. Denn im Juli geht's für die Lilien wieder von Neuem los. In Bezug auf das bald beginnende Spieljahr hat Hager ein durchaus positives Gefühl: "Wir wollen unsere jungen Buam bestmöglich in den Kampfmannschaftsfußball integrieren, mit unserem neuen Trainerteam gut in die Saison starten und wenn möglich einen einstelligen Tabellenplatz erreichen." Eine Platzierung, die den Pfarrwerfenern seit dem Aufstieg 2016/17 aus der 2. Landesliga Süd bislang noch nicht geglückt ist. Mit Platz zehn als Ligaküken in der Saison 17/18 war man zumindest nah dran.

 

Baustelle Co-Trainer-Posten

Das von Hager angesprochene "neue Trainerteam" wurde bereits im Winter installiert: "Boss" Martin Baier und "Co" Robert Oberhauser. Eine klitzekleine Veränderung hat es inzwischen schon gegeben. "Aus beruflichen Gründen kann Robert Oberhauser das Amt des Co-Trainers jetzt doch nicht ausführen. Für ihn brauchen wir noch einen Ersatz. Eventuell wird's eine interne Lösung geben", sagt Hager, der im Spielersektor Franz Ranstl (St. Martin/T.) zurück nach Pfarrwerfen holen konnte. "Da bin ich sehr froh", spricht der Obmann über den Rückkehrer, der nach vier Lenzen im Lammertal nun wieder retour an der alten Wirkungsstätte ist. Zudem wurde der Kader mit Maximilian Kirnbauer (Goldegg) und Kiano Schweinzer (eigene U16) verstärkt. Nicht mehr dabei werden indes Thomas Steiner sein, der in der Winterpause seine Karriere beendet hat und Denis Begovic (Leihe nach Radstadt).

 

"Lässiges Ereignis" - Hager fiebert Pflichtspiel-Ouvertüre entgegen

Die Mannschaft trainiert seit gut einem Monat und macht auf Hager einen sehr guten Eindruck. Vorbereitungsmatches, insgesamt vier an der Zahl, gibt's bei den Pongauern etwas verspätet. "Aktuell versucht unser neuer Trainer, seine Ideen ins Training einzubringen. Deshalb sind wir da heuer etwas später dran", verrät Hager. Bis zum Cup-Auftakt, der am 10. Juli sein wird, sollen die Kicker sowohl physisch als auch spielerisch auf einem konkurrenzfähigen Level sein. Apropos Cup: Da muss Pfarrwerfen in Tenneck antanzen - beim unmittelbaren Nachbarn. "Ich glaube, dass es für beide Vereine ein lässiges Ereignis werden wird. Ein Pflichtspiel zwischen uns beiden hat es schon ein Zeitl nicht mehr gegeben. Natürlich wollen wir dann auch eine Runde weiterkommen", nimmt Hager seine Crew in die Pflicht.

 

Und wer wird Europameister, Herr Hager?

"Ich bin Optimist und Realist zugleich. Obwohl ich es mir wünschen würde, glaube ich, dass es Österreich nicht macht. Ich tippe auf Italien." 

 

 

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