Bleibt alles beim Alten - Abstieg für den SV Kuchl ein No-Go

Die Regionalliga Salzburg geht in die nächste Runde. Mit dabei ist natürlich wieder der SV Kuchl, für den die letztlich annullierte Saison so etwas wie ein wichtiges Lernjahr war. Das primäre Ziel ist der Klassenerhalt, wenn möglich erst gar nicht in Abstiegsnot geraten. Die sechs Neuverpflichtungen, darunter namhafte wie Ex-SAK-Kapitän Robert Strobl und Goalgetter Christoph Hübl, peppen das SVK-Spielermaterial ordentlich auf.

 

 

In den letzten zweieinhalb Saisonen Kuchls Top-Goalgetter: Auf Matthias Seidl (Bildmitte) war stets Verlass.

(c) Fussball-Impressionen vom Salzburger Unterhaus

 

Ziele

2019 im Grunddurchgang der Regionalliga Salzburg war die Tendenz der Kuchler Boyband kontinuierlich steigend. Nach eher holprigem Start gewann der SVK Woche für Woche an Qualität und holte letztlich in der Rückrunde (9) mehr als doppelt so viele Zähler als in der Hinrunde (4). Die Ziele für das kommende Spieljahr bleiben haargenau dieselben wie vor der "Null-Saison". "Wie schon im letzten Jahr wollen wir auch heuer nichts mit dem Abstieg zu tun haben, die Spieler weiterentwickeln und unsere ganz jungen 1b-Spieler schön langsam an die 'Erste' heranführen", liebäugelt Christian Seidl, der Sportliche Leiter, mit einem Platz in der gesicherten Zone. Abstieg ist grundsätzlich ein Begriff, der in der Tennengauer 7500-Einwohner-Gemeine nicht gerade geläufig ist. Den letzten Fall in eine untere Liga gab's vor knapp 15 Jahren: Damals in der Spielzeit 2004/05 stiegen die Kuchler aus der 1. Landesliga in die 2. Landesliga Nord ab.

 

Was man sonst noch wissen sollte...

Bei den insgesamt sechs Neuen im Kuchler Kampfmannschaftskader sticht einer ganz besonders heraus: Robert Strobl. Der 34-jährige Ex-Profi wechselte als SAK-Kapitän aus dem Nonntal in den Tennengau. Just zum Ligaauftakt, den es am 8. August geben wird, trifft Strobl auf seinen Ex-Klub. Im Herbst des Vorjahres, in dem die Städter das Punktemaximum um zwei läppische Points verpasst hatten, wäre die Favoritenrolle wohl klar verteilt gewesen. Aufgrund des großen Umbruchs bei den Blau-Gelben rechnet sich Seidl aber was aus: "Beim SAK hat sich einiges getan. Durch die vielen Veränderungen könnte es sein, dass sie nicht eingespielt sind. Deswegen hoffe ich schon auf einen Sieg."

 

Transfers

Zugänge: Robert Strobl (SAK 1914), Christoph Hübl (Neumarkt), Yannic Fötschl, Lukas Buchegger (beide eigene 1b), Daniel Kraft, Adrian Vurbic (beide Golling)

Abgänge: Christian Neureiter (Karriereende), Nikola Trkulja (SAK 1914), Adrian Wagner (Hallwang), Ioan Maris (Bad Reichenhall), Mirnes Kahrimanovic (Adnet)

 

Trainer: Mario Helmlinger

 

Letzte Platzierungen

2018/19  Salzburger Liga 3. 
2017/18 Salzburger Liga  11.
2016/17 Salzburger Liga 3.

 

 

 

Redakteur: Maximilian Winkler

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