Tirol Cup

Tirol Cup: das große Wunder für Oberperfuss in Prutz – Nachbetrachtung von Marius Martha

Das Finale des Kerschdorfer Tirol Cup am 28. Mai 2023 um 17 Uhr in Mayrhofen heißt SV Weber beton Oberperfuss gegen den SC Sparkasse Imst. Imst konnte sich im Halbfinale überraschend klar mit 5:1 gegen den FC Kufstein durchsetzen. Vor an die 1000 Fans und Zuschauer schaffte der SV Oberperfuss ein kleines Wunder und konnte die SPG Prutz/Serfaus auswärts mit 4:1 besiegen. Damit setzt sich auch die Tendenz in der Rückrunde der Tirol Liga fort. Oberperfuss hat im Frühjahr siebzehn Zähler bislang gesammelt, Prutz/Serfaus nur elf. Oberperfuss im Cupfinale ist aber natürlich ganz grundsätzlich ein sensationeller Erfolg für das Team. Marius Martha hat im Cup-Finale per Kopf für Oberperfuss getroffen und er blickt auch in der Analyse auf diese Sternstunde von Oberperfuss zurück.

 

Alles in allem war der Sieg verdient!

Marius Martha, Stürmer SV Weber Beton Oberperfuss: „Das Spiel startete mit „Abtasten“ von beiden Seiten. Wir brachten einen sicheren Spielfluss in die Partie, der uns eine leichte Kontrolle über das Spiel ermöglichte. Prutz versuchte oft mit hohen Bällen in unseren Reihen gefährliche Chancen zu kreieren, die aber durch gute Defensivarbeit entschärft wurden. Doch in der 38. Minute köpfte Noah Heis aus etwa sieben Metern Entfernung nach einer Flanke von Christoph Morscher für unser Team ein. Nur sechs Minuten später köpfte ich gegen die Laufrichtung des Torwarts nach erneuerter Vorlage von Christoph Morscher zur 2:0-Führung ein. Chancentechnisch waren wir in der ersten Halbzeit mit sechs bis sieben Schüssen auf das Tor der Heimelf ein wenig überlegen.

Das Spiel setzte sich mit großer Intensität auch in Hälfte zwei fort. Prutz drückte anfangs sehr, wodurch auch den Gegentreffer in der 49. Minute durch Florian Kofler entstand. Das Spiel war wieder ausgeglichen und offen. Durch die Laufbereitschaft und das Pressing von Prutz öffneten sich allerdings Räume in der Defensive der Heimmannschaft. In der 73. Minute machte unser Kapitän Patrick Huber den „ Deckel“ drauf. Wir nahmen zu diesem Zeitpunkt die Partie wieder unter Kontrolle und machten in der 86. Minute das 4:1 durch ein Eigentor von Manuel Ben Salah.

Alles in allem war der Sieg für uns verdient. Jeder kämpfte für jeden und der Teamgeist hat am Ende des Tages für uns gesprochen!“