Frauen Landesliga West

Zweistelliger Erfolg der Ried/Kaltenbach Frauen in Jenbach

Sechs Mannschaften kämpfen in der Landesliga West der Frauen 2023/24 um den Aufstieg in die Tirol Liga. Daraus ergibt sich ein äußerst „reduzierter“ Meisterschaftsbetrieb und ein paar ganz grundsätzliche Bemerkungen des Trainers der SV Ried/Kaltenbach Frauen, Jürgen Flörl. Die tapferen Kickerinnen aus Jenbach konnten eine zweistellige Niederlage nicht verhindern – 10:0 gewinnt am Ende Ried/Kaltenbach. Nach zwei Runden führt Telfs die Tabelle mit dem Punktemaximum an. Im Osten führt Oberlangkampfen mit sechs Punkten aus zwei Spielen vor Westendorf mit drei Punkten aus einem Spiel.

 

Ein Spielbericht und ganz grundsätzliche Überlegungen zum Frauenfußball

Jürgen Flörl, Trainer SV Ried/Kaltenbach Frauen: „Ich weiß noch nicht genau, was ich von der neuen Saison halten soll? Wir spielen nach dem Abstieg aus der Tiroler Liga in der Landesliga West, hier ist es jetzt wirklich an der Zeit, sich ernste Gedanken über den Frauenfußball zu machen. Ligen mit fünf bzw. sechs Mannschaften machen keinen Spaß!

Zum Sportlichen: Nach der äußerst unnötigen Heimniederlage (1:2) gegen Ötz, konnten wir bereits am Mittwoch mit einem 0:10 Sieg in Jenbach wieder neuen Mut schaffen. Wir waren neunzig Minuten lang überlegen und ließen dem Gegner keine Chance. Die ersten zwanzig Spielminuten waren wir uns selbst im Weg, wir machten das Spiel viel zu eng. Zur Pause 3:0 für mein Team.

Nach der Pause wirkte die Ansprache und wir konnten das Spiel komplett in die Hälfte der Heimelf verlagern. Schöne Kombinationen und Tore, ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Durch die Wechsel kamen wir kurz ins Stottern, aber spielten weiterhin unser Spiel.

Am Ende hieß es 10:0, was mich freut, waren die fünf verschiedenen Torschützinnen Emily Schober, Adriana Gapp (4), Melissa Tischer, Antonia Grünbacher (3) und Susanne Neumohr. Das ist unsere Stärke, wir können uns auf mehrere Spielerinnen verlassen.

Leider kam wieder eine Verletzte hinzu, damit fehlen uns schon drei Stammkräfte für die nächsten Wochen. Auch die Urlaubszeit hinterlässt noch ihre Spuren!

Wenn alle fit sind, zählen wir sicher zu den Favoriten um den Aufstieg, im Moment sind wir aber stark dezimiert, diese Phase müssen wir überstehen. Ich hoffe das die sogenannte zweite Reihe ihren Beitrag leisten und überzeugen kann!“