Mag. Bernhard Lampl und Stefan Höller analysieren Remis im Schlager zwischen Schwaz und Telfs [Video]

Es war ja fast zu erwarten – die beiden Schlager der neunten Runde der Regionalliga Tirol zwischen Kitzbühel und Wörgl bzw. Schwaz und Telfs enden 1:1. SC Eglo Schwaz gegen SV Telfs war eine Partie auf hohem Niveau vor an die 500 Zuschauer und Fans. Beide Trainer akzeptieren in ihrer Analyse die Punkteteilung, aber es gibt auch Argumente, warum doch eine der beiden Mannschaften einen Dreier verdient hätte. Betrachtet man allerdings den Tabellenstand puncto Kampf um ein Play-Off Ticket, können Schwaz, Telfs und Kitzbühel durchaus mit dem Punkt leben. Wörgl könnte aber in den noch restlichen neun Runden aufschließen, für Hall ist das nach der 1:2 Niederlage in Kufstein schwierig geworden.

 

Dem Sieg näher

Mag. Bernhard Lampl, Trainer SC Eglo Schwaz: „Wir mussten heute leider auf sechs Stammspieler verzichten – aber alle die heute aufgelaufen sind, haben ihre Sache gut gemacht. Wir sind defensiv gut gestanden und konnten auch in der 25. Minute durch Stephan Kuen in Führung gehen. Vor der Halbzeit haben wir auch noch zweimal nur die Latte getroffen – also eine 2:0 Führung zur Pause wäre absolut möglich gewesen. Es war aber von beiden Seiten eine gut geführte Partie, in der dann Wörgl in der 69. Minute ausgleichen konnte. Ich finde, dass wir ganz klar die besseren Möglichkeiten hatten und wir waren dem Sieg näher und dieser wäre auch verdient gewesen!“

Die Kirche im Dorf lassen

Stefan Höller, Trainer SV Telfs: „Wir sind als Underdog in die laufende Meisterschaft gegangen und sind das auch vor dem Spiel in Schwaz gewesen. Wir haben heute sehr gut gespielt und ich muss leider heute den Schiedsrichter nicht nur einmal kritisieren. In der 24. Minute hätte es den Elferpfiff für uns geben müssen. Mit dem ersten Konter auch die Führung für Schwaz – da haben wir uns aber vor allem von der Strafraumsituation und dem nicht ertönten Pfiff zu sehr ablenken lassen. Auch in der zweiten Halbzeit gab es Schiedsrichterentscheidungen, die ich anders gesehen habe. Wir sind aber in Hälfte zwei sehr gut aufgetreten und haben sehr diszipliniert in die Tiefe gespielt. Zweimal hat uns unser Goalie Daniel Mittermair bei Konterangriffen von Schwaz im Spiel gehalten. In der 69. Minute dann das 1:1 durch Marvin Kranebitter und im Finish gab es noch einmal eine Situation, in der wir einen Elfer hätten bekommen müssen. Ich möchte aber puncto Kritik trotzdem die Kirche im Dorf lassen. Insgesamt haben wir uns gut präsentiert und in Schwaz einen Punkt geholt.“

Tor SC Schwaz 24

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Beste Spieler:

Stephan Kuen (SC Schwaz)

Daniel Mittermair (Tor), Matej Dretvic (10er) und Florian Patterer vom SV Telfs

 

 

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