Coach des SV Kirchbichl: „Lasst zuerst den Nachwuchs wieder trainieren!“

Beim SV Kirchbichl gibt es Ende Jänner noch keine Kaderänderungen, kein Spieler wird den Verein verlassen. Für Trainer Thomas Fleidl ist es ein Herzensanliegen, dass wenn es die Corona-Situation wieder zulässt, zunächst die Nachwuchskicker wieder trainieren können. Die Situation Ende Jänner 2021 lässt aber eine Meisterschaftsfortsetzung in der Tirol Liga wohl erst ab Mitte April einigermaßen realistisch erscheinen. 

 

Keine Kaderänderungen

Thomas Fleidl, Trainer SV Kirchbichl: „Da ich erst seit Dezember Trainer bin, muss ich sagen, dass für mich alle Jungs Neuverpflichtungen sind. Ich kenne zwar die meistens Spieler, trotzdem ist das Arbeiten als Head-Coach dann doch etwas anderes. Die Corona-Pandemie aber spielte dem einen oder anderen ein wenig in die Karten, da er sich wieder von einer langwierigen Verletzung erholen konnte. Wenn alle fit sind, ist der Kader gut aufgestellt. Die Qualität ist enorm, aber leider hatte der SV Kirchbichl, sowie auch andere Mannschaften, in der Hinrunde diesbezüglich ein wenig Pech. Ich hoffe, dass uns, sobald es möglich ist bzw. erlaubt wird auf dem Platz zu trainieren, der komplette Kader zur Verfügung stehen wird. Stand jetzt, ist noch kein Neuzugang verpflichtet worden. Den Verein will auch niemand verlassen, das ist schon ein gutes Zeichen in dieser schwierigen Zeit.“

Ist man noch auf der Suche nach Spielern auf bestimmten Positionen?

Thomas Fleidl: „Das Transferfenster ist noch offen und wenn es sich ergibt kann es schon sein, dass wir aktiv werden. Gespräche finden auf jeden Fall
statt. Man muss dann entscheiden, ob ein Transfer im Winter Sinn macht.“

Wie beurteilst Du die aktuelle Situation wegen den Corona-Maßnahmen?

Thomas Fleidl: „Dass die Gesundheit an erster Stelle stehen sollte, glaube ich, ist das Wichtigste. Trotzdem brauchen wir im Fußballsport auch wieder diese soziale Komponente. Die Gemeinschaft und das Zusammenkommen ist in unseren Ligen extrem wichtig. Auf Dauer alleine laufen zu gehen oder alleine zu trainieren, liegt nicht im Sinne eines Menschen, der sich dem Mannschaftssport verschrieben hat. Wir müssen aber das Beste aus der Situation machen und uns, auch wenn es hart ist, an die Vorgaben halten. Eine Strafe wegen Nichteinhaltung zahlen zu müssen, würde meines Erachtens nach nicht dafür sprechen und viele Vereine vor große Probleme stellen. Vertrauen, Einzelgespräche und eine gute Begleitung seitens des Trainerteams steht für mich an erster Stelle!“

Eines möchte ich gerne loswerden. Selbst wenn ich Trainer einer Kampfmannschaft bin und lieber heute als morgen mit dem Training auf dem Platz beginnen würde, appelliere ich an die Verbände - lasst unseren Nachwuchs wieder trainieren. Die Mädchen und Jungs brauchen das und ich finde, dass man hier mit Lockerungen beginnen sollte, denn die Nachwuchsarbeit ist für die Zukunft jedes Vereins von großer Wichtigkeit.“

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