Nach fünfzehn Sekunden führte Fügen gegen die Union Innsbruck mit 1:0

Für die Union Innsbruck bleiben nach der Hinrunde der Tirol Liga sieben Punkte am Konto stehen. Auch in der letzten Hinrunde gab es beim SV Fügen eine klare 0:5 Niederlage und damit fehlen auf den Klassenerhalt acht Punkte. Es müsste also in der Rückrunde eine sensationeller Lauf gelingen um den Klassenerhalt doch noch zu sichern. In der Winterpause gibt es aber Zeit genug die Schwächen vom Herbst 2019 zu beseitigen, die erste Partie 2020 wird für die Union am vorletzten Märzwochenende in Kematen angepfiffen.

 

Blitzstart von Fügen

Etwas unglücklich für die Union die schnelle Führung des SV Fügen. Der Ball wird am Elfer etwas abgefälscht, springt zu Stefan Hussl und dieser verwertet zum 1:0 für die Heimelf. Nur drei Minuten später der nächste Treffer von Fügen. Eckball von rechts, die Union wehrt per Kopf ab, der Ball wird von Fügen zum langen Eck geflankt und 2:0 durch Matteo Steiner. Ein extrem bitterer Auftakt für die Gäste. Nach dieser turbulenten Auftaktphase zieht sich Fügen etwas zurück und kontrolliert das Spiel sehr sicher. Halbchancen für Fügen und eine ganz dicke Möglichkeiten zum 1:2 für die Union in der 32. Minute durch Nenad Markovic – er köpfelt aber aus toller Position über das Tor. Mit 2:0 für Fügen geht es in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff die endgültige Entscheidung. Vom Anstoß weg ein Ball nach vorne, ein Stanglpass, Benjamin Barigozzi versucht zu klären aber der Ball ist im Tor – 3: für Fügen durch Patrik Delic. In der 64. Minute ein Strafstoß für Fügen – 4:0 durch Stefan Hussl. In der 67. Minute ein guter Lochpass von Fügen, die Union nicht im Bilde, ein Stanglpass und Patrick Höllwarth macht das 5:0. Die Schlussphase gehört der Union, die zu guten Möglichkeiten auf den Ehrentreffer kommt. Marco Walser hat zweimal das 1:5 am Fuß es bleibt aber bei der deutlichen 1:5 Niederlage der Union Innsbruck in Fügen.

Georg Saringer, Trainer Union Innsbruck: „Das Spiel war nach sechs Minuten im Grunde erledigt, zwei Situationen – bei denen nichts passieren darf – und zweimal landet der Ball in unserem Tor. Fügen konnte sich dann aufs Kontern verlegen bzw. sich auf unsere Fehler konzentrieren. Wir sind brav mitgelaufen, sind aber in den Zweikämpfen nicht dabei gewesen. Unser Vorhaben, kein Tor zu bekommen, war nach fünfzehn Sekunden erledigt. Fügen konnte damit das Spiel noch mehr abwarten und wir wollten noch eine Ergebniskorrektur, was nicht gelang. Am Schluss kamen wir zu drei hundertprozentigen Möglichkeiten, die wir kläglich vergaben. Fügen konnte das Spiel routiniert nach Hause spielen!“