Christian Jenny, SPG Großwalsertal: „Zumindest Platz drei verteidigen!“

Für die SPG Großwalsertal geht es am Sonntag in die Rückrunde der 2. Landesklasse. Bereits in der ersten Partie kommt zum extrem wichtigen Spitzenduell auswärts gegen Nüziders. Der Kapitän der SPG, Christian Jenny, möchte seine Erfahrung einbringen und die jungen Spieler bei ihrer Entwicklung unterstützen. Nur drei Punkte fehlen auf Platz zwei – es könnte also, wenn alles optimal läuft, auch eine Etage höher gehen.

 

Vorbereitung

Christian Jenny: „Die Vorbereitung war sehr anstrengend und intensiv. Zum Glück blieben wir von großen Verletzungen verschont. Man merkte der ganzen Mannschaft den großen Eifer an und von Spiel zu Spiel lief es besser. Im Trainingslager in Hailfingen holten wir uns den letzten Schliff und sind nun hochmotiviert auf den Frühjahrsstart.“

Ziele

Christian Jenny: „Wir stehen momentan auf dem dritten Tabellenplatz und diesen wollen wir zumindest verteidigen. Ich persönlich mit meinen dreißig Lenzen habe keine allzu großen Ziele mehr, mir ist ein gutes Mannschaftsgefüge wichtig und das ich die jungen Spieler, so gut es geht, bei der Entwicklung unterstütze.“

Fußball und Cash

Christian Jenny: „Speziell im Amateurbereich ist viel zu viel Geld im Spiel. Die Qualität in der Bundesliga halte ich für sehr überschaubar. Das Nationalteam sehe ich auf einem guten Weg, da vor allem im Ausland viele Österreicher im Einsatz sind.“

Favoriten

Christian Jenny: „Unsere Liga ist sehr stark und vor allem ausgeglichen. Ich denke die ersten fünf Teams werden sich den Titel ausmachen. Wenn die Altacher in der tipico Bundesliga in einen Lauf kommen, traue ich Ihnen den Titel zu, man weiß ja nie. Dem Nationalteam traue ich nach dem verkorksten Jahr 2016 in diesem Jahr wieder viel zu und sie schaffen noch die WM-Qualifikation!“

Tradition und Anliegen

Christian Jenny: „Ich halte die Tradition im Fußball für sehr wichtig, allerdings können auch diese Klubs ohne Geld nichts ausrichten und dieses Geld bekommen sie von Sponsoren. Mir persönlich wäre wichtig, wenn die Nachwuchsarbeit mehr in den Fokus rückt. Je mehr Eigenbauspieler in einer Kampfmannschaft spielen, desto interessanter ist es für die Zuschauer, gerade in unserer Spielklasse. Unser Team besteht nur aus Eigenbauspielern und es kommen immer wieder junge Spieler nach.“