SC Hohenweiler: Direkter Wiederaufstieg?

hohenweiler 72 scDer SC Hohenweiler steht nach einer sehr guten Hinrunden an der Tabellenspitze der 3. Landesklasse und blieb als einzige Mannschaft in ganz Vorarlberg ohne Niederlage im Herbst. Noch vor gut einem Jahr sah es bei den Laiblachtalern aber alles andere als gut aus, die Zukunft des Vereins stand auf der Kippe. Schlussendlich glückte aber der Neustart mit vielen jungen Spielern.

Verein kurz vor der Auflösung

Beim SC Hohenweiler darf man derzeit zufrieden sein, die Mannschaft hat sich prächtig entwickelt und ist auf dem besten Weg, den Verein wieder in die 2. Landesklasse zurückzuführen. Noch vor gut einem Jahr war daran nicht zu denken. Die Laiblachtaler standen ohne "richtigen" Vorstand da, der Verein stand kurz vor der Auflösung. "Wir hatten damals kaum Spieler im Training, einige Spieler die ihre aktive Karriere eigentlich schon beendet hatten, mussten uns immer wieder bei den Spielen aushelfen. Zudem hatten wir eigentlich keinen Vorstand, es schien als würde der Verein nicht mehr lange bestehen.", erinnert sich Trainer Peter Fleischhacker an die schwere Zeit zurück. Die Hohenweiler-Eigenbauspieler hielten den Verein aber zusammen, ein Vorstand wurde gefunden und zudem konnte man mit dem FC Hörbranz eine Spielgemeinschaft für die zweite Mannschaft arrangieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Hörbranzern konnte man in Hohenweiler auch wieder neue Spieler dazugewinnen.
Im Winter soll sich im Kader nun nicht viel änderen, einzig Ersatztormann Matthias Hinteregger wird die Mannschaft aus schulischen Gründen verlassen.

Ungeschlagen durch den Herbst

Der SC Hohenweiler blieb als einizge Mannschaft in ganz Vorarlberg in der Hinrunde ohne Niederlage. Nach dem schweren Vorjahr standen die Vorzeichen bei den Laiblachtalern aber alles andere als gut. Die Mannschaft zeigte aber eine gute Moral und überraschte den einen oder anderen Gegner. "Wir haben hier in Hohenweiler ein super Kollektiv, der Zusammenhalt der Mannschaft ist großartig. Gruppenbildung sieht man hier nicht, nur eine große Gruppe - und das ist die Mannschaft."
Zudem will man in Hohenweiler auch weiterhin auf den eigenen Nachwuchs setzen, den jungen Spielern die Chance geben in der Mannschaft zu spielen. Wie auch schon viele andere Verein gezeigt haben, ist dieser Weg lange, führt aber am Ende doch ziemlich sicher zum Erfolg. "Wir arbeiten mit Hörbranz sehr eng zusammen, helfen uns gegenseitig. Wir wollen beide eine Mannschaft mit Spielern aus der Region - heißt eine Mannschaft aus dem Laiblachtal. Abgesehen davon, dass wir nicht das Geld besitzen, um namenhafte Spieler zu verpflichten.", meint Fleischhacker.

Direkter Wiederaufstieg?

In Hohenweiler gibt es derzeit nur ein Ziel - der direkte Wiederaufstieg. Die Mannschaft hat sich für die bevorstehende Rückrunde einen vier-Punkte-Vorsprung erarbeitet und will diesen nun verteidigen. Zudem will man beim Sportclub die unbesiegbare Serie ausbauen. "Es kann im Frühjahr noch viel passieren, es kann auch schnell bergab gehen. Wir wollen in Zukunft den 1b-Mannschaften aber aus dem Weg gehen und dies gelingt uns nur durch den Aufstieg in die 2. Landesklasse, das ist somit auch unser primäres Ziel. Der Verein kann aber stolz auf seine Mannschaft sein, die noch unbesiegt ist - das muss uns zuerst mal einer nachmachen!", so Fleischhacker abschließend.

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