Landesliga: Hinrundenrückblick 2013

kurz-notiert-landesligaVor dem Jahreswechsel und der bevorstehenden Frühjahrssaison in der Landesliga werfen wir noch einmal einen Blick zurück auf die Hinrunde. Woche für Woche boten die Mannschaften spannende Spiele für die Zuschauer, einige Überraschungen und Sensationen brachten die 13 Runden im Herbst mit sich. Der VfB Hohenems und der Dornbirner SV liegen zur Winterpause auf einem Aufstiegsplatz, der SK Brederis und der FC Götzis liegen hingegen am Tabellenende.

Die Spitzenteams (1. - 5.)

1. Platz - VfB Hohenems
hohenems vfbDie Hohenemser spielten eine überragende Hinrunde, mussten im gesamten Herbst nur eine Niederlage einstecken und sind zu Hause bisher noch ungeschlagen. Mit 51 erzielten Treffern stellt die Spiegel-Elf zudem mit großem Abstand den besten Angriff der Liga. Zur Winterpause hat man nun acht Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger - der Aufstieg scheint im Frühjahr nur noch Formsache zu sein.

 

2. Platz - Dornbirner SV
dornbirner svDie Dornbirner erwischten einen guten Saisonstart, mussten aber zu Hause gegen Langenegg eine überraschende Niederlage hinnehmen. Dies blieb aber vorerst der einzige Punktverlust der Trittinger-Elf. Zum Ende der Hinrunde verspielte die Mannschaft aber den möglichen Meistertitel und holte aus den letzten vier Spielen nur zwei Punkte. Dennoch stellen die Dornbirner wie schon in der Vorsaison die beste Abwehr der Liga und stehen somit auch zurecht auf einem Aufstiegsplatz.

 

3. Platz - FC Langenegg
Dlangenegg fc-2ie Langenegger sind wohl die Überraschungsmannschaft der bisherigen Landesliga-Saison. Noch in der Vorsaison steckten die Bregenzerwälder lange im Abstiegskampf, in dieser Spielzeit lag die Madlener-Elf hingegen sogar zwischenzeitlich an der Tabellenspitze. Die drei Niederlagen im Herbst fielen aber doch recht deutlich aus. Zur Winterpause liegen die Langenegger nun punktegleich auf einem Aufstiegsrang, haben derzeit aber die schlechtere Tordifferenz.

 

4. Platz - SK Meiningen
Dmeiningen sker Absteiger aus Meiningen spielte zu Beginn eine stark Hinrunde und blieb als einziges Team der Liga bis zum zehnten Spieltag ungeschlagen, musste sich danach aber gleich zwei Mal in Folge geschlagen geben. Mit sechs Unentschieden verspielte die Cavkic-Elf zudem aber vielleicht schon in der Hinrunde wichtige Punkte. Zur Winterpause hat die Mannschaft nun fünf Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

 

5. Platz - SV Lochau
Nlochau svach dem Abgang von Pablo Chinchilla begann für die Lochauer fast eine neue Zeitrechnung. Die Plakalovic-Elf erlebte eine durchwachsene Hinrunde, konnte oft überzeugen, kassierte aber auch gegen Schruns oder Thüringen überraschende Niederlagen. Zudem musste die Mannschaft gegen Herbstmeister Hohenems eine bittere 1:6 Niederlage hinnehmen. Wie schon in der Vorsaison haben die Lochauer zur Winterpause fünf Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz und liegen zur Halbzeit ebenfalls auf Rang fünf.

 

 

Das Tabellenmittelfeld (6. - 10.)

6. Platz - TSV Altenstadt
Daltenstadt tsvie Altenstädter starteten zwar mit einem Derbysieg in die Saison, dies blieb aber vorerst das einzige Erfolgserlebnis zu Beginn der Meisterschaft. Nachdem der Erfolg aus blieb, sorgte ein Trainerwechsel für den positiven Effekt. Ex-Profi Alex Guem übernahm die Mannschaft als Spielertrainer und löste Günther Kerber ab. Zum Ende der Hinrunde starteten den die Feldkircher dann eine Siegesserie - die letzten fünf Spiele konnten allesamt gewonnen werden.

 

7. Platz - FC Viktoria Bregenz
Dbregenz viktoriaer Absteiger stellte schon vor der Sommerpause Daniel Schmid als neuen Trainer vor, der Trainer brachte auch gleich einige Spieler von seinem Ex-Klub aus Deutschland mit. Die Mannschaft startete zwar mit zwei Niederlagen in die Saison, spielte danach aber eine akzeptable Hinrunde. Dennoch musste der Trainer zum Ende des Herbstes schon wieder seinen Posten räumen. Im Frühjahr wird nun Peter Sallmayer das Traineramt bei den Bregenzern übernehmen.

 

8. Platz - FC Mäder
Dmaeder fcie Mäderer konnten in der Hinrunde vorerst nur in den Derbys gegen Götzis und Brederis überzeugen, sonst setzte es für die Simon-Elf einige Niederlagen. Zum Ende des Herbstes war dann aber eine deutliche Steigerung erkennbar, in den letzten fünf Spielen blieb die Mannschaft ungeschlagen und holte elf Punkte. Zur Winterpause stehen die Mäderer nun im gesicherten Tabellenmittelfeld, haben nach unten ein gutes Polster, aber nach oben auch schon acht Punkte Rückstand.

 

9. Platz - SC Göfis
goefis scDie Göfner erlebten eine durchwachsene Hinrunde - vom klaren Heimsieg bis zum knappen Auswärtssieg oder einer klaren Niederlage war bei der Schwarz-Elf alles dabei. Im Herbst fehlte die Konstanz in der Mannschaft, auf jeden Sieg folgte wieder eine Niederlage, einzig zum Schluss konnten die Göfner zwei Siege in Folge holen. Zur Winterpause steht die Mannschaft ebenso wie der punktegleiche FC Mäder im Niemandsland der Tabelle.

 

10. Platz - FC Schwarzach
Dschwarzach fcie Schwarzacher starteten eigentlich gut in die Saison, blieben zwischenzeitlich sogar sieben Spiele in Folge ungeschlagen - kamen dabei aber fünf Mal nicht über ein Unentschieden hinaus. Zum Ende des Herbstes verspielte die Berchtold-Elf aber mit drei Niederlagen in Folge eine gute Ausgangsposition fürs Frühjahr. Vor gut einem Jahr hatten die Schwarzacher noch einen Punkte mehr auf dem Konto, in der Rückrunde steigerte sich die Mannschaft aber noch und machte einige Plätze gut.

 

 

Der Tabellenkeller (11. - 14.)

11. Platz - FC Schruns
Dschruns fcie Saison begann für die Schrunser alles andere als gut, nach den ersten drei Runde hatten die Montafoner ledeglich einen Punkt auf dem Konto. Die große Überraschung gelang der Netzer-Elf dann aber mit einem Sieg gegen Lochau, ebenso konnten auch in Langenegg drei Punkte geholt werden. Auch die derzeitige Tabellensituation passt eigentlich nicht zu der kampfstarken Mannschaft. Einige Male mussten sich die Schrunser nur knapp geschlagen geben, hätten sicher den einen oder anderen Punkt mehr holen können.

 

12. Platz - FC Thüringen
thueringen fcDie Thüringer erwischten eigentlich einen verhältnismäßig guten Start in die Saison und konnten vorallem gegen Götzis und Altenstadt wichtige Punkte holen. Auswärts wurden die Walgauer hingegen teilweise auseinandergenommen und mit einer deftigen Packung wieder nach Hause geschickt. In den ersten vier Auswärtsspielen kassierte die Macher-Elf 20 Gegentreffer. Im eigenen Stadion lieferte die Mannschaft aber teils gute Leistungen ab, musste aber dennoch unnötige Niederlage hinnehmen. Vorallem die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Zum Ende des Herbstes konnte man dann aber nochmals überraschen, so holten die Thüringer gegen den DSV und die Viktoria einen Punkt, gegen Lochau gelang ihnen sogar ein sensationeller 3:0 Erfolg.

 

13. Platz - SK Brederis
Dbrederis sker Aufsteiger hatte zu Beginn der Saison mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. Oft musste sich sogar Trainer Arno Wöllbitsch auf die Ersatzbank setzen, teilweise sogar als einziger Wechselspieler. Die Konsequenz des schwachen Kaders waren am Anfang hohe Niederlagen. Umso überraschender war dann aber auch der erste Saisonsieg gegen Schruns. Vorallem auswärts war die Mannschaft harmlos über weite Strecken harmlos. Am Ende reichte ein weiteres Unentschieden aber dann doch, dass die Rote Laterne an Mitaufsteiger Götzis abgegeben werden konnte.

 

14. Platz - FC Götzis
goetzis fcDer zweite Aufsteiger aus Götzis erwischte einen klassischen Fehlstart. Zuerst blamierte sich die Mannschaft im Cup beim Schrunser 1b, danach setzte es auch in der Meisterschaft beim Derby gegen Mäder eine Niederlage.  Es dauerte aber bis zum achten Spieltag, ehe es mit dem ersten Saisonsieg klappte. In der Hinrunde mussten sich die Kummenberger aber auch einige Male nur knapp geschlagen geben, es reichte am Ende aber trotzdem nur für sechs Punkte und den letzten Tabellenrang. Als Konsequenz trat Meistertrainer Anto Tomas zum Ende des Herbstes zurück, mit Robert Skafar haben die Götzner aber schnell einen Nachfolger gefunden.