Austria Lustenau Amateure retten im Finish Punkt gegen Lauterach

Bereits die erste Runde der neu aufgestellten Vorarlbergliga hat den Fans zum Großteils sehr guten Fußball geboten. Für den intermann FC Lauterach und die SC Austria Lustenau Amateure war die erste Partie allerdings mit einigem Frust verbunden. Lustenau beherrscht die erste Halbzeit klar, es gelingt aber kein Tor. Lauterach führt in der zweiten Hälfte bereits mit 2:0, muss sich aber am Ende mit einem Punkt begnügen. Endstand 2:2 – der erste Tabellenführer heißt Admira Dornbirn.

 

Lustenau hätte zur Pause klar führen müssen

Die Austria Lustenau Amateure starten sehr entschlossen in die Partie. Bereits in den ersten Minuten verlagert sich das Spiel zu den Gästen die sehr viel in das Spiel einbringen und sich auch sehr viele Torchancen aus dem Spiel, aber auch aus Standardsituationen, erarbeiten. Den einzigen Vorwurf den man den Kickern von Lustenau in der ersten Hälfte machen kann ist die extrem schlechte Effektivität vor dem Tor der Hausherren. Mit 0:0 geht es in die Pause.

Lauterach geht in Führung, starke Moral der Gäste

Lauterach kommt in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, die Gäste nicht mehr so konzentriert wie im ersten Spielabschnitt. Es ist auch ein Fehler in der Abwehr von Lustenau die Lauterach den Führungstreffer ermöglicht. Elvis Alibabic trifft in der 61. Minute. Etwas mehr als zehn Minuten später scheint die Vorentscheidung in dieser Partie gefallen zu sein. Ein schneller Konter und abermals ist es Elvis Alibabic der erfolgreich abschließt. Die Gäste geben aber nicht auf und setzen alles auf eine Karte. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff kann der eingewechselte Valendin-Alexandru Asiu auf 1:2 verkürzen. In der Schussminute rettet Benjamin Kaufmann Lustenau noch einen Punkt und hat in der Nachspielzeit sogar noch die Möglichkeit auf den Siegestreffer.


Daniel Ernemnn, SC Austria Lustenau: „Mit einem Punkt nach dem 0:2 Rückstand kann man natürlich gut leben. Allerdings wäre nach der überzeugenden ersten Halbzeit sicherlich mehr drin gewesen wäre.“