Kemeten will sich in der ersten Tabellenhälfte festsetzen

Auch im Südburgenland schlug die Corona Pandemie ordentlich zu, wie im gesamten Burgenland wurde auch in der 1.Klasse Süd die letztjährige Meisterschaft abgebrochen. Der SC Kemeten war zu dieser Zeit an der 10.Stelle in der Tabelle, also mit deutlich Luft nach oben. Nun geht es nach knapp sieben Monaten wieder richtig los, die neue Saison steht quasi vor der Tür und wir haben einen kurzen Lokalaugenschein im Süden des Landes beim SC gemacht und mit Trainer Ewald Bogendorfer gesprochen.

 

Mit zwei Siegen und zwei Remis hatte man am Ende acht Punkte auf dem Konto, eine solide Bilanz, die jedoch besser hätte ausfallen können. Doch lange hatte man nicht um über den Tabellenplatz zu diskutieren, denn die Meisterschaft wurde Ende Oktober ausgesetzt. Eine lange Pause sollte folgen, die Kemeten versucht hat zu nutzen. "Wir haben kein Programm ausgegeben, die Spieler haben sich selbständig fit gehalten und seit Juni trainieren wir wieder voll", so Trainer Ewald Bogendorfer. Auch der Verein hat die Pause mehr oder weniger gut überstanden durch die diversen Hilfsfonds der Bundesregierung.

Platz im vorderen Mittelfeld erwünscht

Angesprochen auf Transfers, konnte man zumindest die Verlängerung von Jan Humar bestätigen, zudem sind zwei weitere Transfers vor der Vollendung. Gesucht wird noch auf der Position des Innenverteidigers und ein Stürmer soll es noch werden. "Wir haben jetzt auch schon einige Vorbereitungsspiele hinter uns, auf diesen zwei Positionen wollen wir nachlegen", so Trainer Bogendorfer weiter. Nino Wilfinger musste man hingegen ziehen lassen, er schlug seine Zelte in Wolfau auf. 

Angesprochen auf die Zielsetzung für die kommende Saison, gibt man sich durchaus optimistisch. "Wir wollen dieses Jahr zumindest in der ersten Tabellenhälfte unterwegs sein. Das wichtigste ist wie immer, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben", so Trainer Bogendorfer weiter. Der Rest ergebe sich dann in der Meisterschaft. Da die Karten völlig neu gemischt werden, erscheint dies ein plausibles Szenario.

Auf die letzte und beinahe wichtigste Frage, gab es von Ewald Bogendorfer eine klare Antwort. Wer wird Europameister? "Ich denke, es wird Itallien. Das Team steht sehr kompakt und ich traue ihnen dieses Jahr den Titel zu", so Bogendorfer abschließend.