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Dritter Sieg in Serie: Wiesfleck festigt die Tabellenführung

Der SC Wiesfleck ist als einzige Mannschaft in der Meistergruppe Süd ohne Punktverlust. Zum dritten Meisterschaftsspiel reiste man zum ASKÖ Markt Neuhodis, der erst einen Punkt im bisherigen Verlauf der Meisterschaft erzielten konnte. Die Gäste setzten sich dank ihrer besseren Mannschaftsleistung durch, siegten schlussendlich mit 2:1 und setzten damit ihre Siegesserie fort. Gleichzeitig festigte man so den Platz an der Tabellenspitze.

Kein Spiel für Fußballfeinschmecker

Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit vielen Zweikämpfen auf einem schwierigen Terrain, das kein gutes Kombinationsspiel zuließ. Bereits in den ersten dreißig Minuten mussten die Hausherren zwei Auswechslungen vollziehen, für Nino Kirnbauer kam Daniel Liszt und für Imre Pajor kam Lukas Werderitsch ins Spiel. Torchancen waren in der ersten Halbzeit Mangelware, das Spiel fand zwischen den beiden 16-ern statt. Kurz vor dem Pausenpfiff dann die 1:0-Führung für die Gäste, nach einer Superaktion auf der linken Seite kam der Stanglpass zielgenau zu Felix Ferk und der ließ sich nicht die Chance entgehen, das Leder im Tor der Einheimischen unterzubringen. Mit der knappen 1:0-Führung der Auswärtigen wurden die Seiten gewechselt.

Wiesfleck blieb die überlegene Mannschaft

Kaum hatte der Schiedsrichter die Partie zum zweiten Durchgang angepfiffen, klingelte es im Tor der Gäste. Aber es war kein Spieler der Hausherren für den Treffer verantwortlich, sondern Stefan Hettlinger beförderte das Leder ins eigene Tor zum 1:1-Ausgleich. In der 71. Minute legte sich Niko Adamic das Leder für einen Freistoß zurecht und zirkelte den Ball gekonnt und mit viel Power über die Mauer - das Geschoss schlug neben dem Torpfosten zur 2:1-Führung der Gäste ein. Nur zwei Minuten später bekam ein Spieler der Einheimischen, Joachim Parapatits, die gelb-rote Karte wegen Ballwegschlagens und durfte sich vorzeitig zum Duschen verabschieden. Dem nicht genug, bekam der Trainer der Hausherren, Johannes Toth, wieder zwei Minuten später wegen Schiedsrichterbeleidigung die glatt-rote Karte und musste die Trainerbank verlassen. Die Gäste schaukelten die Partie gegen einen numerisch geschwächten Gegner gekonnt über die Runden und nahmen die drei Punkte mit auf die Heimreise.

Stimme zum Spiel

Anton Dorner, Spielertrainer SC Wiesfleck:

„Es war streckenweise eine aggressive Partie, kein fußballerischer Leckerbissen für die Zuschauer, wir haben uns kämpferisch durchgesetzt und haben verdient gewonnen. Der Mannschaft gebührt für diese Leistung ein großes Pauschallob.“

Die Besten: Florian Lukschander (T), Niko Adamic (M), Felix Ferk (V)