USC Pilgersdorf: Die Chance zum Aufstieg ist vorhanden

Der USC Pilgersdorf hat in der Herbstsaison eine hervorragende Leistung gezeigt und könnte mit einem 3:0 Sieg in im Nachtragsspiel in Schattendorf die Tabellenspitze der II. Liga Mitte erklimmen. Im heimischen Stadion ist man eine Macht, es gab keine Niederlage und mit Endrit Mucolli und Michael Kirnbauer sind zwei Topscorer im Verein, welche 50 % der Pilgersdorfer Tore geschossen haben. Nur die Auswärtsbilanz müsste etwas verbessert werden, will man um den Aufstieg mitspielen. Man darf gespannt sein, nach welchen Sternen der USC im Frühjahr greifen wird.

Wir sind auf dem richtigen Weg

Wir sprachen mit Sektionsleiter Josef Renner, wie er die Herbstsaison gesehen hat: „Die Herbstsaison ist sehr gut verlaufen, nach Verlustpunkten könnten wir sogar Tabellenführer sein. Die Zugänge im Sommer haben unsere Mannschaft stärker gemacht, obwohl Phillip Sperl mit einem Schulterbruch vier Runden vor Schluss ausgefallen ist und wir ihn erst im Mai wiedereinsetzen können“.

Wie hat es in der Winterpause ausgesehen, habt ihr an einem Hallenfußball-Turnier teilgenommen, sind Spielerabgänge zu verzeichnen: „Wir haben in der Winterpause an einen Hallenfußball-Turnier in Krumbach teilgenommen, wir waren der Titelverteidiger und habe auch in diesem Winter den Titel bravourös verteidigt. Wir müssen auf dem Transfermarkt tätig werden, denn unser Torhüter Gabor Schmidt hat in seiner Heimat einen Job als Torwarttrainer beim U-15 Nationalteam bekommen und er wird dort an vielen Samstagen beschäftigt sein. Aber im Winter ist es nicht so einfach, einen guten Torhüter zu finden, denn die laufen nicht scharenweise in der Gegend herum“ so der Sektionsleiter.

Chancen zum Aufstieg sind vorhanden

Was sind die Ziele für das Frühjahr: „Vorausgesetzt, wir finden einen guten Torhüter und bleiben von Verletzungen verschont, dann wäre unser Ziel der Aufstieg in die Burgenlandliga, der Erste in unserer langjährigen Vereinsgeschichte. Natürlich ist ein finanzielles Risiko vorhanden, aber wenn man diese einmalige Chance hat, dann muss man sie auch nutzen. Wir haben den Vorteil, dass wir geographisch in der Mitte vom Burgenland sind, also fallen keine langen Anreisen an und den Kader werden wir auch nicht großartig vergrößern. Wir haben am 13. Januar mit dem Training begonnen, die Spieler hatten von Trainer Stefan Pürrer einen Home-Trainingsplan bekommen, damit sie fit zum ersten Training erscheinen“ sagt Josef Renner abschließend

 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten