Fünf Mannschaften kämpfen um den Aufstieg in die Burgenlandliga

Die Frühjahrsaison verspricht in der II. Liga Süd sowohl im Kampf um den Aufstieg wie auch im Abstiegskampf totale Spannung. Knappe vier Pünktchen trennen die fünf Titelaspiranten an der Tabellenspitze, auch am Tabellenende sind es vier Punkte Differenz für fünf Mannschaften, die über Sein oder Nichtsein entscheiden.

Der SV Stegersbach führt die Gruppe der Titelaspiranten in der II. Liga Süd mit zwei Punkten Vorsprung an. Obwohl der Start etwas holperig war, hat die Mannschaft ziemlich schnell in die Spur gefunden und nun wollen die Stegersbacher um den Meistertitel mitspielen.

Mitten in der Saison hatten der UFC Jennersdorf eine tolle Serie hingelegt, sechs Siege und ein Remis und danach befand man sich auf dem 2. Tabellenplatz, der bis zum Ende der Saison gehalten werden konnte. Die Erwartungen für das Frühjahr sind, das zu bestätigen, was der UFC zuletzt fußballerisch gezeigt und weiterhin oben mitspielen.

Einer der Verfolger, der SV Mühlgraben, hat in der Herbstsaison seine auf und ab gehabt, danke einem guten Finish ist man auf dem dritten Tabellenplatz gelandet. Für die Frühjahrsaison wird ein Tabellenplatz in den Top 5 erwartet.

Ein kleines Formtief mitten in der Saison verhinderte eine bessere Platzierung vom SV Eberau, aber die Siegesserie zum Ende der Herbstmeisterschaft sicherte den vierten Tabellenplatz.“ Der Meistertitel und Aufstieg sind kein unbedingtes Muss, aber sollte es dazu kommen, nehmen wir das natürlich gerne mit und das wäre super für die Mannschaft und dem Verein“ so Spielertrainer Michael Thek.

Die SpG Edelserpentin hievte sich durch einen Sieg im Nachtragsspiel auf den 5. Tabellenplatz und bleibt in Lauerstellung. Das Ziel der SpG ist, unter die ersten drei zu kommen und junge Spieler in die Kampfmannschaft zu integrieren.

Für den ASK Jabing war der Verlauf der Herbstmeisterschaft eine wahre sportliche Achterbahnfahrt, nach einem erfolgreichen Start in die Herbstsaison folgten nach Siegen und Tabellenplatz zwei wieder eine Niederlage und am Ende der Saison befand man sich auf dem 6. Tabellenplatz. Trainer Marc Seper  „wir  möchten auf jeden Fall den Tabellenplatz halten und wenn es mehr werden sollte, wird es gerne mitgenommen“.

Der ASK Schlaining ist nach drei Niederlagen zum Ende der Herbstsaison auf einem sicheren Mittelfeldplatz stationiert, „unser Ziel für das Frühjahr ist, dass wir auf Schlagdistanz an der Tabellenspitze dranbleiben, dann werden wir sehen, wie es weitergeht, auf jeden Fall soll es ein Platz unter den ersten sechs Mannschaften sein“ so Trainer Richard Niederbacher.

Nach einem schwachen Start kletterte der SV Heiligenkreuz kontinuierlich die Tabelle nach oben und die Erwartungen für das Frühjahr sind, „dass wir einen guten Start haben und mindestens 20 Punkte erreichen und uns in der Komfortzone festsetzen“ so Sektionsleiter Markus Jost.

Der SV Rudersdorf hatte nach einem guten Start eine Niederlagenserie, was schlussendlich den 9. Tabellenplatz bedeutete. „Wir streben für die Meisterschaft einen Platz im oberen Tabellendrittel an“ so Obmann Peter Hallemann.

Zum Saisonauftakt startete der SV Neuberg mit einem Sieg an der Tabellenspitze, die anschließenden fünf Spiele brachten nur 2 Punkte, so dass man im Mittelfeld wiederfand. „Meine Erwartungen für das Frühjahr sind eine Rangverbesserung und vor allem, dass sich die jungen Spieler weiterentwickeln“ so Obmann Martin Konrad

Nach einem Absturz am dritten Spieltag ans Tabellenende rappelte sich der SV St. Martin/Raab im Laufe der Saison wieder auf und man überwinterte auf dem 11. Tabellenplatz.“ Die Erwartungen wurden nicht erfüllt, unser Ziel im Frühjahr ist ein einstelliger Tabellenplatz und der müsste zu schaffen sein“, so Sektionsleiter Edwin Janosch.

Beim SV Heiligenbrunn ging es ab dem 5. Spieltag stets bergab, acht Niederlagen und drei Remis, im Frühjahr kann es nur besser werden. „Auf jeden Fall wollen wir uns so schnell als möglich aus der Abstiegszone entfernen und das Minimalziel ist der Klassenerhalt“ sagt der sportliche Leiter Jürgen Kurz.

Der SC Grafenschachen befand sich seit dem Beginn der Herbstsaison immer im unteren Tabellendrittel, die Erwartungen für Trainer Andreas Radakovits. „Im Frühjahr müssen wir schauen, dass wir so schnell als möglich von da unten wegkommen und uns im einstelligen Tabellenbereich platzieren“.

Nach einem kleinen Zwischenhoch ging es für die SpG Rotenturm/Oberwart immer weiter in den Tabellenkeller und die beiden Nachtragsspiele brachten auch nicht die Punktegewinne, die man sich erhofft hat. “ Für das Frühjahr erwarte ich, dass wir mit den neuen Spielern und Trainer voll durchstarten werden und uns baldmöglichst vom Tabellenkeller verabschieden werden und uns im Mittelfeld platzieren“ so Obmann Roman Takacs.

Nur ein Sieg in der gesamten Herbstsaison ist einfach zu wenig, diese Erfahrung musste der SV Olbendorf machen. Das Ergebnis, ein 15. Tabellenplatz. Obmann Willibald Csar meint trotz der prekären Tabellensituation “ ich möchte sagen, dass ich für das Frühjahr zuversichtlich bin und wir den Klassenerhalt schaffen werden“.

Die Talfahrt des SV Rechnitz in der II. Liga Süd begann bereits im Frühjahr 2019, man war eine der schlechtesten Mannschaften der Rückrunde. Dieser Trend setzte sich im Herbst nahtlos fort, die Erwartungen für das Frühjahr: „Dass wir die ersten beiden Heimspiele gewinnen und die Abstiegszone schnell verlassen, denn der Abstand zum Tabellenplatz 13 sind nur drei Punkte“ so Martin Vörös.


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