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Cup: SC Pinkafeld eliminiert Regionalligisten

Nach klaren Auswärtssiegen gegen Mischendorf (6:2) und Rudersdorf (5:1) bekam es der SC Herz Pinkafeld in der 3. Runde des Raiffeisen Cup mit einem ganz anderen Kaliber zu tun. Am Mittwochnachmittag empfing der souveräne Tabellenführer der II. Liga Süd den in der Regionalliga Ost um den Klassenerhalt kämpfenden SC Ritzing. Die Mannen von Trainer Sandor Homonnai mussten zwar kurz vor vor dem Ende den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen, die Pinkafelder behielten jedoch im Elfmeterschießen mit 5:4 die Oberhand und haben im Finalturnier am 20. Mai die Chance auf das "Double".

 

Kerschbaumer bringt Außenseiter in Front

Natürlich waren es die Gäste aus Ritzing, die das Spielgeschehen dominierten, das Tempo bestimmten und über weite Strecken feldüberlegen waren. Doch Pinkafeld agierte unglaublich kampfstark, leistete sich keine unnötigen Fehler und hielt dem Druck des Regionalligisten stand. Die besseren und zwingenderen Tormöglichkeiten fanden sogar die Hausherren vor, denn die Homonnai-Elf konterte Ritzing eiskalt aus und wurde durch schnelle Angriffe über die Seite mehrmals gefährlich. In der 28. Spielminute durften die heimischen Fans dann auch den Führungstreffer bejubeln. Mittelfeldmotor Marc Kerschbaumer nahm eine Kopfballverlängerung perfekt mit und schloss die Aktion mit einer tollen Einzelleistung zum 1:0 ab. Zudem herrschte im Strafraum des Drittletzten der Regionalliga gleich zwei Mal Elfmeteralarm, die Pfeife von Schiedsrichter Braunschmidt blieb aber jeweils stumm.

 

Imamoglu-Ausgleich in letzter Sekunde - Pinkafeld im Elferschießen nervenstark

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Ritzing mit mehr Ballbesitz und klarer Feldüberlegenheit, Pinkafeld stand hinten sehr gefestigt und lauerte immer wieder auf Kontermöglichkeiten. Im zweiten Durchgang konnten sich allerdings beide Teams keine zwingenden Torchancen herausspielen, endeten die Angriffe zumeist am gegnerischen Strafraum. Als sich die rund 250 Besucher sowie die Aktiven bereits mit dem überraschenden Sieg der Homonnai-Elf vertraut gemacht hatten, gelang den Gästen in allerletzter Sekunde der Ausgleich. Bei einem Klärungsversuch musste der aus dem Strafraum rutschende Pinkafelder Schlussmann Andreas Neubauer den Ball aus den Händen geben. Die Gäste ergatterten das Leder und der eingewechselte Mahmud Imamoglu sorgte nach einer gefühlvollen Flanke für den "lucky punch". Im entscheidenden Elfmeterschießen hatte der Außenseiter die besseren Nerven, behielt der SC Pinkafeld mit 5:4 die Oberhand und zog ins Finalturnier ein.

 

Rainer Wohlmuth, Co-Trainer SC Pinkafeld:
,,Das war eine tadellose Defensivleistung unserer Mannschaft und ein zudem ein verdienter Sieg. Natürlich konnten wir spielerisch mit dem Regionalligisten nicht mithalten, waren jedoch das klügere Team.“

 

Christopher Ivanschitz

 

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