"Man kann es nicht jedem Recht machen" - beim SV Tristach denkt man aber schon an die neue Saison

Beim SV Tristach aus der 1. Klasse A plant man bereits grob für die neue Saison. Man glaubt also eher nicht, dass die Rückrunde noch abgewickelt werden kann, auch wenn die unfreiwillig verlängerte Pause für die Osttiroler sogar gewisse Vorteile gebracht hätte. Da man jetzt aber sogar unter Quarantäne steht, muss man davon ausgehen, dass es noch Wochen, wenn nicht Monate dauern wird, bis wieder Normalität herrschen kann. 

Jeder soll fit bleiben

"Alle unserer Spieler halten sich individuell fit. Vorgabe haben wir nur eine: Jeder soll mindestens gleich fit sein, wie bei der Trainingsaussetzung. Sollte jemand deutlich fitter sein, ist es sicher kein Nachteil und wir wären auch nicht beleidigt", sagt Christian Schneider, Sektionsleiter des SV Tristach.

Verletzte erholen sich

"Wir hätten zu Beginn der Meisterschaft einige Verletzungen gehabt. Ich denke für diese Spieler ist die Zeit super, um sich zu erholen und wieder fit zu werden. Auch hatten wir Spieler, welche uns in den ersten Runden studientechnisch nicht zur Verfügung gestanden wären. Eventuell sind diese dann bei einem Neustart wieder verfügbar", birgt die Pause für Tristach also auch Chancen.

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Grobe Planung

"Momentan machen wir nur die Planung für die nächste Saison. Dies kann aber auch nur grob gestalten werden, da wir ja nicht wissen wie es genau weiter geht. Sollte sich die Situation entspannen, werden wir sicher zuerst unseren Sportplatz wieder fussballtauglich machen. Denn momentan haben wir auf 20% des Spielfeldes noch Eis und Schnee."

Amateure können nicht alles kompensieren

"Ich kann hier nur für mich persönlich sprechen. Natürlich muss man abwarten wie lange die Pause sein wird. Aber sollte diese länger als ein Monat sein, gibt es nur Terminkollissionen. Man kann von Amateuren nicht verlangen, dass jede Woche eine Doppelrunde ist bzw. die privat geplanten Aktivitäten im Sommer abgesagt werden oder dem Fußball weichen müssen", meint Schneider und ergänzt: " Ich würde die Tabelle der Hinrunde verwenden. Jeder hat gegen jeden 1x gespielt. Aber wie gesagt, dass entscheiden Andere und vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, damit alle halbwegs zufrieden sind. Denn jedem Recht machen kann man es in dieser Situation eh nicht. Die Frühjahrsrunde im Herbst zu spielen, halte ich hingegen für keine gute Idee. Hierzu braucht man mehr Vorlaufzeit, wenn man auf Ganzjahresmeisterschaft umstellen will."

Schönes Hobby

"Wir hoffen nur, dass alle gesund bleiben und wir uns bald wieder gemeinsam dem schönen Hobby Fussball widmen können", schließt Christian Schneider ab.

 

ligaportal.at wünscht allen Vereinsmitgliedern, Fußballfans und deren Familien in dieser Situation alles erdenklich Gute. Vielen Dank, dass ihr unserem Portal treu bleibt. 

 

 

 

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