Teufelskerl Ulrich Didyk! Malta entführt aus Rothenthurn einen Punkt!

2014/15 stieg der SV Rothenthurn aus der Unterliga West ab. Seitdem schrammen die Oberkärntner Jahr für Jahr haarscharf am Wiederaufstieg vorbei, dreimal war die Elf Vizemeister. In der laufenden Saison gab es für die Truppe von Neo-Coach Marjan Florjancic bislang keine Punkteverluste ehe es gegen den SV Malta ging.


Das sollte auch gegen den Ligaumsteiger aus der 1. Klasse A so bleiben und demgemäß gingen es die Hausherren sehr forsch an und drückten auf die Führung. Malta, das schon ein der Vorwoche Schiefling/St. Egyden den ersten Punkteverlust (2:2) abtrotzte verlegte sich auf ein sehr defensives Konzept mit gelegentlichen Ausfällen nach vorne. Einer dieser Entlastungsangriffe brachte einen Freistoß ein, den Alexander Aschbacher prompt versenkte (14,).

Wütende Rothenthurner Angriffe scheitern an Ulrich Didyk

Mit der Führung im Rücken konnten die Gäste Rothenthurn das Feld weiter überlassen, diese nahmen diese Einladung gerne an und belagerten den Strafraum von Malta. In dieser Phase wurde das gesamte Repertoire das der Fußball bietet ausprobiert- Schüsse aus großer und kurzer Distanz abgegeben, die Abwehr ausgespielt, die Brechstange ausgepackt- was nicht danebenging, wurde zur Beute des famosen Gästekeepers Ulrich Didyk. Dieser fiel wohl schon oft positiv auf, erwischte aber gegen Rothenthurn einen Sterntag, den er in der 40. Minute mit einem gehaltenen Elfmeter von Thomas Platzer krönte. 0001 Neu Briefkopflora

Der Druck lässt nach dem Ausgleich nach

Nach der Pause änderte sich wenig am Spielgeschehen, der Dauerdruck der Gastgeber mündete fas zwangsläufig in den nächsten Elfmeter. Diesmal war Handspiel von Andreas Ramsbacher die Ursache, der deshalb auch von Schiedsrichter Thomas Schmautz mit gelbrot vorzeitig in die Kabinen verwiesen wurde. Der eingewechselte Thomas Klingbacher übernahm nun die Verantwortung- und der konnte Didyk endlich bezwingen (63.)!
Es war also noch genügend Zeit für Rothenthurn vorhanden, um das Spiel zu drehen und zusätzlich hatte die Truppe einen Mann mehr am Platz, die rund 230 Zuschauer gingen also durchaus mit Fug und Recht davon aus, dass der Favorit doch noch auf die Siegesstraße einbiegen wird.
Eine Stunde Dauerdruck forderte aber auch den Gastgebern Tribut ab, umgekehrt stellte Malta geschickt um und nahm den Angriffen des Gegners ihre Spitzen. So konnten die Gäste in den letzten 25 Minuten recht problemlos den Punkt mit nachhause nehmen. Es blieb beim 1:1.

Marjan Florjancic (Trainer Rothenthurn): „Der Tormann von Malta war absolut unglaublich. An dem sind wir regelrecht verzweifelt. Letztlich haben wir aber nicht verloren und hatten noch genug Zeit zum Sieg.“

Die Besten: Ott (RV) bzw. Didyk (Tor). 

 

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