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Schwarzer Tag für Kühnsdorf! Hubschraubereinsatz - Unterbrechung - klare Niederlage gegen Lavamünd

SK Kühnsdorf
SV Lavamünd

Lavamünd erreichte einen deutlichen 3:0-Erfolg gegen den SK Kühnsdorf. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der SV Lavamünd wurde der Favoritenrolle gerecht. Das Spiel war aber überschattet von einer vermeintlich schweren Verletzung und vielen Diskussionen, ob nach einem Rettungs- bzw. Hubschraubereinsatz überhaupt weitergespielt werden soll. Im Hinspiel hatte Lavamünd keinerlei Probleme mit Kühnsdorf gehabt und einen 4:1-Erfolg verbucht.

Blitzstart der Gäste

Der SV Lavamünd erwischte einen Blitzstart in dieses Spiel. Philipp Pansi traf bereits in der ersten Minute zur frühen Führung für die Lavanttaler und brachte sein Team damit früh auf die Siegerstraße. 

Hubschraubereinsatz und Diskussionen

Bereits nach einer Viertelstunde kam es in diesem Spiel dann aber zu einem schweren Zwischenfall. Ein Kühnsdorfer Spieler verletzte sich bei einem Foul vermeintlich schwer an der Hüfte und es musste der Rettungshubschrauber angefordert werden. Die Partie wurde unterbrochen und es begannen viele Diskussionen. Die Kühnsdorfer Mannschaft wirkte sichtlich geschockt und die Spieler wollten eigentlich nicht weiterspielen. Schiedsrichter Karl Stark bat die Vereinsvertreter eine Entscheidung zu treffen und die kamen schließlich überein, das Spiel, auch aufgrund der engen Terminplanung in Hinsicht auf ein Nachtragsspiel fortzusetzen.

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Symbolfoto: Kuess-Archiv

Sportlich wertloses Spiel

Das Spiel war dann eigentlich sportlich wertlos. Kühnsdorf wirkte wie gelähmt und auch Lavamünd verlor durch die Unterbrechung den spielerischen Faden. In der 31. Minute sah dann auch noch Alois Kolmanz von den Gastgebern wegen einer Tätlichkeit die rote Karte. Zur Pause hatten die Gäste also nur eine hauchdünne Führung inne. Als der Platzsprecher verkündete, dass die Verletzung des Kühnsdorfer Spielers doch nicht so schwer ist, löste sich bei beiden Mannschaften die Verkrampfung ein wenig. Jakob Schmidinger erhöhte dann für Lavamünd auf 2:0 (89.). Kurz darauf traf Raphael Melcher in der Nachspielzeit zum 0:3-Endstand (93.). Schließlich strich Lavamünd die Optimalausbeute gegen den SK Kühnsdorf/Klopeinersee ein.

Peter Kienleitner, Trainer des SV Lavamünd: "Nach der Unterbrechung kam es zu vielen Diskussionen. Wir wollten weiterspielen, Kühnsdorf nicht. Man einigte sich dann irgenwie auf eine Fortsetzung. Man merkte aber, dass beide Mannschaften nicht richtig bei der Sache waren. Erst als die Durchsage kam, dass der verletzte Kühnsdorfer nicht schwer verletzt ist und möglicherwiese noch am selben Tag aus dem Kankenhaus darf, wurde es etwas besser."

Die Besten: Keiner  

Am nächsten Wochenende reist Kühnsdorf zum SAK Klagenfurt 1b, zeitgleich empfängt der SV Lavamünd den SV Maria Rojach.

1. Klasse D: SK Kühnsdorf/Klopeinersee – SV Lavamünd, 0:3 (0:1)

  • 93
    Raphael Marcel Melcher 0:3
  • 89
    Jakob Markus Schmidinger 0:2
  • 1
    Philipp Pansi 0:1