Vereinsbetreuer werden

Dellach/Gail lieferte Traumherbst ab und richtet den Blick vorsichtig nach oben

Der Herbstmeister der Kärntnerliga, der SV Dellach/Gail, kann auf einen gewaltigen Herbst zurückblicken. Mit acht Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger ATUS Ferlach bzw. nach Verlustpunkten - man hat ein Spiel weniger ausgetragen -  sogar elf Punkten Abstand, ist man natürlich der klare Favorit auf die Meisterkrone. Wie immer will man sich bei den Gailtalern aber noch nicht ganz in die Karten blicken lassen und so wird ein möglicher Aufstieg in die Regionalliga noch nicht bestätigt. Aber eines ist sicher, Dellach/Gail wird auch diese Frage wieder hochprofessionell beantworten.

Es geht immer aufwärts

"Der Pfeil im Verein zeigte in den letzten Jahren stetig nach oben, was jedoch in der vergangenen Herbsaison geleistet worden ist, stellt alles bis dahin in den Schatten", sagt Dellach/Gail-Trainer Philipp Dabringer stolz und ergänzt: " Ab Runde Vier Tabellenführer, derzeit mit acht Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger ganz vorne, die meisten Treffer erzielt, die wenigsten erhalten, bestes Heim- und Auswärtsteam, mehr gibt es da wohl nicht zu sagen."

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Foto (Sobe): Im Herbst Dellacher Dauerzustand - die Jubeltraube

Tolle Unterstützung der Fans

"Dementsprechend gut ist die Stimmung im Team, Verein und eigentlich im ganzen oberen Gailtal. Durchschnittlich kamen 450 Zuseher zu unseren Heimspielen und honorierten unsere Leistungen vom ersten bis zum letzten Heimspiel. Auch auswärts war der Support dem Tabellenplatz entsprechend stark", freut man sich in Dellach über die vielen tollen Fans.

Man angelt wieder im Umkreis nach hungrigen Spielern

"Als ersten Neuzugang kann Philipp Kofler vom FC Hermagor vermeldet werden. Der Offensivspieler und ehemalige Kapitän der Akademie U18 will nach mehreren Jahren in der Unterliga nochmals sein Können in der Kärnterliga unter Beweis stellen. An der Verpflichtung eines weiteren heimischen Talentes sind wir dran, jedoch ist hier noch nichts fixiert. Abgänge sind bis dato noch keine zu vermelden", erklärt Dabringer und fügt hinzu: "Wir haben keine verletzten Spieler, sind kadertechnisch sehr gut aufgestellt, daher kann man von "Handlungsbedarf" derzeit nicht sprechen. Christopher Schaller ist nach seinem dreifachen Bänderriss bereits operiert worden und wird zum Trainingsauftakt wieder fit sein."

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Foto (Sobe): Lebt an der Linie immer mit - der Erfolgscoach des SV Dellach/Gail - Philipp Dabringer 

Erfolgreiche Serie prolongieren

"Wir sind jetzt seit über einem Jahr unbesiegt (mit Ausnahme der 1. ÖFB-Cup-Runde vs. Weiz), diese Serie wollen wir so lange als möglich verlängern, wissen jedoch auch, dass sie irgendwann enden wird. An erster Stelle steht, den gezeigten, erfolgreichen Fussball der Hinrunde wieder zu praktizieren. Dass dieses Unterfangen nicht so einfach wird, wissen wir aber auch", bleibt man in Dellach/Gail realistisch.

Forsetzung der Meisterschaft sollte nichts im Wege stehen

"Ich denke, dass der Trainingsauftakt bzw. die Meisterschaft aufgrund der derzeitigen Situation ein wenig nach hinten geschoben werden könnte, doch mit der 2- oder 3-G Regel, wie es derzeit aussieht, steht einer Weiterführung des Bewerbes wohl nichts im Wege", hofft Philipp Dabringer.

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"Ein Sportler will immer gewinnen!"

"Meister wird der, der am Ende die meisten Punkte am Konto hat, wir sind da natürlich in der Poleposition, doch wenn ein Team so einen Lauf wie wir bekommt, ist für einige Vereine hinter uns auch noch alles möglich. Bei der 3-Punkte-Regel ist ein Punktepolster schnell einmal verklopft. Ein Sportler will immer gewinnen und aufsteigen, es gibt nicht viele Spieler, die behaupten können, einmal in der Regionalliga gekickt zu haben. Doch der logistische, geographische und natürlich auch der finanzielle Aufwand ist dementsprechend höher. Wir haben in den letzten Jahren sehr oft kluge und richtige Entscheidungen getroffen, genauso durchdacht wollen wir, wenn es die Zeit verlangt, an dieses Thema herangehen und für Verein und Spieler die bestmöglichste Entscheidung treffen", schließt Philipp Dabringer ab.