Wenn gespielt wird, will Gallizien den Klassenerhalt!

In seiner dritten Unterliga-Saison strebte der SV Gallizien die ruhigen Fahrwässer des Mittelfelds an. Verletzungen und eine damit einhergehende Ergebniskrise katapultierte die Elf von Wolfgang Fahrwässer an das Tabellenende, ein starker Endspurt brachte doch noch einen Tabellenplatz ein, der bei einem Saisonabbruch den Klassenerhalt garantiert. Von diesem geht man mittlerweile aus.

 

Es dauerte geschlagene acht Runden, bis endlich der erste Saisonsieg in trockenen Tüchern lag, dieser schmeckte dafür besonders süß, mit einem 3:2 holte man den Favoriten und Nachbarn aus Grafenstein von der Tabellenspitze. Der Knopf ging damit aber noch nicht auf, verletzungsbedingt gab es erst zu Saisonende die Befreiungsschläge gegen Gurnitz (2:1) & Austria Klagenfurt (3:2). Diese 6 Punkte könnten bei Saisonabbruch bereits den Klassenerhalt bedeuten.

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Das Team von Wolfgang Pitschko überraschte gegen Grafenstein und schaffte im Finish zwei wichtige Siege. Foto: SOBE

”Wir versuchen es mit Spielern aus dem Umland”

Trainer Wolfgang Pitschko stehen neben Legionär Matjaz Lunder (der aber auch schon seit 2013 an Bord ist) ausschließlich Spieler aus der unmittelbaren Umgebung zur Verfügung, diese Vereinslinie wird großteils beibehalten, wie Sektionsleiter Robert Schmautz erzählt: “Matjaz hat uns Denis Mesanovic empfohlen, er kommt genauso wie Daniel Jobst (ATUS Ferlach). Die beiden ersetzen die abgewanderten David Tamegger (Feldkirchen) & Heinz Robert Worsch (Klopein). “David ist in die Gegend von Feldkirchen gezogen, mit den Neuerwerbungen wollen wir den Klassenerhalt schaffen.”

Geschlossene Kantine verursachte Stress

Wenn gespielt wird. Der Sektionsleiter reiht sich da eher in die Reihen der Skeptiker ein: “Wir brauchen schon einmal mindestens vier Wochen Kontakttraining. Dann wird es mit unserem kleinen Kader schwierig, zweimal die Woche zu spielen”, erläutert Schmautz die gemischte Gefühlslage in Gallizien. “Wenn gespielt werden sollte, wollen wir an die letzten Leistungen vom Herbst anknüpfen.”

Wie für die meisten Vereine verknüpft der Funktionär den Spielbetrieb mit der Zulassung von Publikum und Kantinenbetrieb. “Wir hatten im Herbst ein Spiel mit Zuschauern und ohne Kantinenbetrieb. Da fehlte es nicht nur an den Einnahmen-  die geschlossene Kantine verursachte Stress neben dem Platz.” Der Verband ist lt. Schmautz auf "jeden Fall gefordert, einige Fragen zu lösen."

Nachwuchstraining noch zu klären, breit aufgestellte Sportanlage

Wie viele ländlich geprägte Sportvereine führt auch Gallizien seinen Nachwuchs in enger Kooperation mit dem Umland. “Die Kleinsten stellen wir alleine auf”, erzählt Schmautz, bei den Älteren kooperieren wir mit Sittersdorf, Eisenkappel und Rückersdorf. Da ist noch einiges an Koordinationsarbeit zu leisten, wir wollen nicht einen Schnellschuss aus der Hüfte abfeuern.”

Keine Eile ist bei der Infrastruktur geboten. Der Mehrspartenverein verfügt über einen Tennis- einen Beachvolleyballplatz & im Winter auch über einen Eisrink. Sofern die Pandemieentwicklung es will, ist da bald wieder gehörig was los auf der Anlage am Scheitelpunkt zwischen Rosen- & Jauntal.

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