2. Landesliga Süd

Erfolgshungriger Vizemeister will im neuen Spieljahr wieder voll angreifen

Die Zielsetzung des SC Leogang für die abgelaufene Saison war eigentlich ein Platz in den Top-5. Dass es letztendlich zum Vizemeistertitel reichte, übertraf alle Erwartungen und machte den Vereinsvorstand mehr als nur happy. Im kommenden Spieljahr wollen die Leoganger ähnlich erfolgreich auftreten und wiederrum zu den besten Mannschaften der 2. Landesliga Süd gehören. 

Leogang mit bärenstarkem, zweitem Saisonabschnitt 

Mit 21 Punkten aus 15 Spielen beendete der SC Leogang die Herbstmeisterschaft auf dem sechsten Rang und überwinterte somit im gesicherten Tabellenmittelfeld. Der Abstand zu den, in dieser Phase beiden Top-Teams der Liga? Signifikant, fehlten den Buben von Trainer Hans-Peter Mair auf Saalbach-Hinterglemm zwölf und auf Piesendorf neun Zähler. Im zweiten Saisonabschnitt legten die Leoganger aber einen höheren Gang ein und lehrten so manchen Teams der 2. Landesliga Süd das Fürchten. Als zweitbeste Frühjahrsmannschaft kletterte die Mair-Crew erst von sechs auf vier, um sich mit dem 10:1-Feuerwerk in der letzten Runde gegen Zederhaus doch noch zum Vizemeister zu küren. "Sicher wollten wir unter die ersten Fünf, aber dass wir schlussendlich so weit vorne landen, hätte ich nicht wirklich erwartet. Wir sind mehr als zufrieden", ist Leogangs Sektionsleiter Johann Obwaller vom vollbrachten Kunstwerk seiner Kicker mächtig angetan. Warum es gerade nach der Winterpause so gut lief, begründet Obwaller folgendermaßen: "Je länger die Saison dauerte, desto mehr wurde die Mannschaft zu einer Einheit. Man spürte eine hundertprozentige Kameradschaft, die sich letztendlich positiv auf die Resultate ausgewirkt hat."

 

Obwaller: "Titel kannst du nicht planen" 

Der Erfolgshunger ist in Leogang noch lange nicht gestillt, will der SCL auch im kommenden Spieljahr für positive Headlines sorgen. "Das Ziel ist eigentlich dasselbe wie in der letzten Saison. Wir wollen neuerlich vorne mitspielen", erzählt Obwaller. Dass ein möglicher Meistertitel nicht in den Köpfen der Leoganger herumschwirrt, wäre definitiv gelogen. Doch Obwaller weiß: "Der Titel muss passieren, den kannst du nicht planen."

 

Mittelfeldmotor Herzog zieht es nach Tirol

Fakt ist, dass man im Leoganger Steinbergstadion zum Beginn der neuen Saison vergeblich auf Lukas Herzog warten wird. Der Mittelfeldmann des Vizemeisters entschied sich für einen Wechsel nach Fieberbrunn und wird dadurch in naher Zukunft nicht mehr im SCL-Trikot zu sehen sein. Desweiteren wird die Mair-Elf noch eine Zeit lang auf die Dienste von Goalgetter Roland Quehenberger verzichten müssen. Der 17-Tore-Mann der abgelaufenen Saison verletzte sich am vorletzten Spieltag gegen Maishofen so schwer, dass er vermutlich die gesamte Herbstsaison verpasst. "Es schaut so aus, als würden wir ihn erst im Frühjahr wieder sehen - leider", muss Obwaller den Verlust des Leistungsträgers hinnehmen. Tim Candido (Saalfelden 1b) und Bernhard Eder (Lenzing) stehen indes als Neuverpflichtungen fest.

 

Neuzugang Eder trifft im Cup auf seine "Ex"

Die Vorbereitung auf das neue Spieljahr läuft beim SC Leogang seit gestern. Neben zwei Testspielen, die Anfang/Mitte Juli auf der Speisekarte stehen, müssen die Leoganger anlässlich der ersten Runde des Salzburger Landescup am 20. Juli in Lenzing antreten. Bereits vor zwei Jahren standen sich diese beiden Mannschaften in der zweiten Cuprunde gegenüber. Dank eines Doppelpacks von Manuel Riedlsperger behielt der SCL hauchdünn mit 2:1 die Oberhand.

 

 

 

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