Hüttschlag: Leistungsexplosion bei Robert Viehhauser

Beim klarenhuettschlag usv 6:0-Heimerfolg des USV Hüttschlag gegen USV Hollersbach kann sich vor allem Robert Viehhauser in Szene setzen. Er sorgt mit fünf Toren fast für den alleinigen Untergang der Hollersbacher. Dabei täuscht das Ergebnis ein wenig über die Leistungsverhältnisse hinweg. Lange Zeit stand die Begegnung auf des Messers Schneide.

Beide Mannschaften konnten in dieser Saison noch nicht brillieren, fuhren eher bescheidende Ergebnisse ein. Im Kellerderby geht es damit um Wiedergutmachung. Cirka 150 Zuschauer wollen sich das Spiel ansehen und werden nicht enttäuscht. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit finden beide Mannschaften einige Einschussgelegenheiten vor. Für den einzigen Treffer in den ersten 45 Minuten sorgt Robert Viehhauser, der den Ball nach einer halben Stunde in die Maschen schießt. Obwohl die Entacher-Mannen gute Möglichkeiten vorfinden, können sie nicht anschreiben.

Entscheidung gleich nach der Pause

Gleich nach dem Seitenwechsel schlägt erneut Viehhauser zu. Vor dem Duell hat er erst einen Treffer aufzuweisen. Doch gegen Hollersbach geht alles wie von alleine. Das 2:0 ist auch schon die Vorentscheidung. Zwar geben sich die Hollersbacher nicht auf, probieren selbst noch, offensiv zu werden. In den Schlussminuten zeigen sich die Gastgeber aber von ihrer kaltschnäuzigen Seite. Nachdem Franz Gschwandl in MInute 79 das 3:0 erzielt, kommt der nächste große Auftritt von Robert Viehhauser. Mit einem lupenreinen Hattrick binnen neun Minuten schießt er nicht nur Hollersbach komplett aus dem Spiel, er kann auch sein Torkonto auf sechs Treffer erhöhen. Damit liegt er schon an der dritten Stelle der Torschützenliste.

Für Hüttschlag war der Sieg besonders wichtig, da sie in der Tabelle nun einen gewaltigen Schritt nach oben gemacht haben. Hollersbach hingegen behält weiterhin die rote Laterne.

Stimme zum Spiel:

Stefan Rohrmoser (Trainer des USV Hüttschlag): "In der ersten Halbzeit war das Spiel ausgeglichen. Auch Hollersbach hat Chancen gehabt. Nach der Pause haben wir gleich das 2.0 geschossen. Damit war es eigentlich entschieden."

von Harald Dworak

 

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